Jetzt Freundschaft ausbauen

Zusammen mit den Gastgebern wanderten die Schülergruppen aus Verona und Rom nach Maria Loreto, vorne knieend Michael Selinger. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
14.10.2015
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Schülerinnen der Mädchenrealschule der Abtei Waldsassen besuchten vor zwei Jahren die Partnerschule in Rom und vergangenes Jahr die in Verona. Jetzt traf der Gegenbesuch aus Italien in der Klosterstadt ein.

Zum Jubiläum "150 Jahre Mädchenbildung" an der Abtei Waldsassen durfte die Mädchenrealschule 30 Mädchen und Jungen von den Schulen "Sacro Cuore" aus Rom und "Lavinia Mondin" aus Verona willkommen heißen. Zum dritten Mal fand eine Begegnung der Partnerschulen statt; und diesmal war das Schuljubiläum ein besonderer Anlass.

Nach der Ankunft und Begrüßung der Gäste durften sich die Gäste mit einem "bayerischen Abendessen" stärken. Der Tag wurde abgerundet mit der "Nacht der Lichter" unter dem Thema "Hoffnung". Der nächste Tag begann mit einem kurzen Gebetsmoment, ehe die Gruppe nach Maria Loreto wanderte. Unterwegs sorgte Michael Selinger von der Umweltstation zusammen mit seinem Team für die Verpflegung. Das "survival cooking" war bestimmt für viele der Kinder etwas Neues und ein besonderes Erlebnis. Am Nachmittag konnten sich die Gäste beim "Tag der offenen Tür" in der Gastschule umsehen. Zum Abschluss des Tages besuchten alle das Rockkonzert mit Abtprimas Notker Wolf, dem Gastgeber und Gäste tags darauf im Festgottesdienst begegneten.

Lebkuchen und Strauße

Anschließend standen ein Besuch der Lebkuchenmanufaktur Rosner auf dem Programm und eine Wanderung zur Kappl, wo die Teilnehmer ihr Firm-Versprechen erneuern konnten. Begeistert waren die Kinder von den Tieren auf der Straußenfarm, auf der sie die Lamas streicheln durften. "Zur Abschlussfeier waren auch Eltern eingeladen, die kulinarische Spezialitäten beisteuerten, so dass der Abend für den Besuch der Schüler aus Rom und Verona eine gelungene Abrundung darstellte", so in der Pressemitteilung der Schule.

Vittorino Beifiori vom Freundeskreis des Klosters Waldsassen in Verona hatte maßgeblich zur Gründung der Schulpartnerschaft beigetragen. Er regte an, die Kontakte nicht auf diesen Besuchen beruhen zu lassen, sondern über weitere Möglichkeiten nachzudenken, wie man die Freundschaft zwischen den Schulen weiter ausbauen könne.
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