Kein Dotsch von KAB-Frauen

Dotsch wird"s voraussichtlich beim nächsten Bürgerfest nicht mehr geben - außer es findet sich ein Nachfolger für die KAB-Frauen. Bild: kdi
Lokales
Waldsassen
13.10.2015
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Das Bürgerfest verlief zur Zufriedenheit der meisten beteiligten Vereine, Firmen und Verbände. Sie wollen wieder dabei sein nächstes Jahr. Einen Wermutstropfen aber wird es geben, wie Angela Hetz ankündigte.

Die KAB, die 35 Jahre den Dotsch-Stand betrieben hatte, hört auf. Es fehle an jungen Mitarbeitern. Deshalb seien die bewährten Kräfte gezwungen sich zurück zu ziehen. Es könnte das Angebot gerne ein anderer Verein übernehmen: Drei bis vier Zentner Kartoffeln gelte es dabei zu schälen, zu reiben, anzurichten und zur knusprigen Spezialität zu backen. "Es sind viele Hände notwendig", so KAB-Vorsitzende Angela Hetz.

Zuvor sind bei der Nachbesprechung im Jugendheim kaum Sorgen oder Anliegen an die Verantwortlichen der Stadt geäußert worden. Stadtbaumeister Hubert Siller, Bauhofchef Bernhard Männer und als Protokollführer Martin Rosner nahmen die Anregungen auf. Bürgermeister Bernd Sommer dankte den Mitwirkenden: Bei bestem Wetter sei das 35. Bürgerfest wieder ein voller Erfolg gewesen; bei hohen Temperaturen am Nachmittag allerdings sei es merklich ruhiger gewesen als sonst. So war auch der Erlös geringer ausgefallen, jedoch mit bisher 5565,10 Euro noch zufriedenstellend. Einige Einzahlungen stünden noch aus, wie es hieß. Im "Bürgerfest-Pool" befänden sich nun rund 13 000 Euro. Einzelheiten sollen nächstes Jahr besprochen werden. Da der Dotsch-Stand der KAB nun frei wird, wollen die Reservisten die Gelegenheit nutzen und auf die anderes Straßenseite wechseln. Dort sei die Stromversorgung besser. Die Elektrizität ist offenbar ein allgemeines Problem wie es hieß: Es sollte auf möglichst kurze Kabelstrecken geachtet werden.

Drei besondere Anliegen waren an Bürgermeister Sommer herangetragen worden. Angeregt wurde ein ruhigerer Raum oder Platz mit dezenter Musik, bei der man sich auch unterhalten kann. Darüber könne nachgedacht und in die Planung für nächstes Jahr mit einbezogen werden. Eine weitere Anregung betraf den Veranstaltungstag. Die Anwesenden wollten aber die Tradition des Bürgerfestsonntages, dem ersten Sonntag im Juli, beibehalten. Mit der "Kneipennacht" am Vorabend sei schon eine Verlängerung gegeben.

Bis 24 Uhr geduldet

Letztes Diskussionsthema war das Ende der Musikdarbietungen - besonders auf der Schwanenwiese. Seitens der Stadt sollte bisher um 23.30 Uhr die Lautsprecher zurückgedreht werden. Mit allgemeiner Duldung der Nachbarn stand einer stillschweigenden Verlängerung bis 24 Uhr und später nichts entgegen.

Allerdings ging dieses Jahr bei der Polizei eine Anzeige bei der Polizei ein, worauf die Musik um 23.30 Uhr enden musste. Wie es hieß, soll künftig um 24 Uhr leiser gedreht werden. Damit solle den Bewohner des Seniorenheimes und der Patienten im Krankenhaus ausreichend Nachtruhe gesichert werden.
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