Kreativ und kritisch

Barbara Grötsch, Katrin Schuller, Lena Graller und Max Neumann (von links) freuten sich über ihre Auszeichnung . Schulamtsdirektor Rudolf Kunz, Regierungspräsident Axel Bartelt und Richard Glombitza, Abteilungsdirektor im Bereich Schulen, gratulierten. Bild: ehi
Lokales
Waldsassen
23.07.2015
6
0

Über den Teller-Rand schauen und den Horizont erweitern - das tun die Teilnehmer des Europäischen Wettbewerbes. Und dafür gibt's auch noch eine Belohnung.

(ehi) Rund 80 000 Schüler haben in diesem Jahr bundesweit am 62. Europäischen Wettbewerb teilgenommen. 20 000 davon kamen aus Bayern. Im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz wurden nun die 152 Preisträger aus 25 oberpfälzer Schulen ausgezeichnet. Darunter auch Schüler der Grundschule Waldsassen. Ebenfalls zu den Preisträgern zählten Schüler der Mädchenrealschule Waldsassen sowie des Stiftland-Gymnasiums. Diese waren jedoch nicht anwesend.

Künstlerisch und kreativ setzten sich die Schüler mit dem Thema "Europa hilft - hilft Europa?" auseinander. Zentral war dabei die Frage, wie Europa seiner weltweiten Verantwortung gerecht werden könne. Bei der Umsetzung des Wettbewerbs waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In Bildern, Filmen oder Texten stellten sie ihre Ansichten zur Flüchtlingsthematik, den Arbeitsbedingungen in anderen Ländern oder anderen Kulturen dar.

"Es ist euch gelungen in Antworten und Visionen aufzuzeigen, dass Europa eine Verantwortung für die Regionen der Welt trägt, denen es nicht so gut geht", lobte Regierungspräsident Axel Bartelt die Preisträger. Sie haben sich kreativ, aber auch kritisch mit Europas aktuellen Aufgaben auseinandergesetzt, ergänzte er.

Besonders freute sich Bartelt, dass ein Viertel aller Wettbewerbseinsendungen bundesweit aus Bayern kam. "Hört nicht auf, Euch weiter für Europa zu engagieren", appellierte er an die Schüler. Dies könne zum Beispiel durch das Erlernen einer Sprache passieren oder durch Austauschprogramme. "Das Miteinander der Menschen wird entscheiden, wie es in Europa weitergeht", betonte der Regierungspräsident.

Zustimmung erhielt Bartelt auch von Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs sowie Landrätin Tanja Schweiger. "Die Welt, in der wir leben, gibt es nur einmal", erklärte Wolbergs. "Es darf uns deswegen nicht egal sein, wenn woanders Krieg herrscht oder die Menschen nicht genug Wasser haben", fuhr er fort. Das Leben werde nur dann gut, wenn man es gemeinsam gestaltet.

Schweiger betonte, dass der Europäische Wettbewerb den Schülern vor allem die Möglichkeit gibt, über den Tellerrand zu sehen: "Ihr habt auch über euren eigenen Lebensraum hinausgeschaut."
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8668)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.