Küche statt Mensa

Die SPD-Mitglieder mit Stadtratsmitglied Monika Gerl (Vierte von rechts) zusammen mit (von links) Bianca Ebert, Kinderhaus-Leiterin Brigitte Nickl und Stadtbaumeister Hubert Siller. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
04.10.2014
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Ein Name ist noch nicht gefunden für den neuen Kinderhort. Dass dort aber sonst alles passt, davon überzeugten sich Mitglieder des kommunalpolitischen Arbeitskreises des SPD-Ortsvereins.

Bei dem Besuch der Betreuungseinrichtung in den neuen Räumen der Markgraf-Diepold-Grundschule (wir berichteten) und im Kinderhaus "Tausendfüßler" erläuterten Stadtbaumeister Hubert Siller und Kinderhort-Leiterin Brigitte Nickl die Einzelheiten. Kinderhorte seien sozialpädagogische Einrichtungen für Schulkinder, die diese nach dem Ende des Unterrichts und zum Teil in den Ferien besuchen. Die Eingliederung des Horts in die Grundschule habe sich wegen dort zur Verfügung stehenden Räume angeboten, erläuterte Siller einer Pressemitteilung zufolge. "Wir haben wahrscheinlich den einzigen Kinderhort mit Eichenparkettboden." Mit etwa 450 Quadratmeter Gesamtfläche stünden den derzeit 28 betreuten Kindern großzügig geplante Räumlichkeiten zur Verfügung. Durch die hohe Bezuschussung mit 72 Prozent sei dies möglich geworden. Bis zu 50 Kinder könnten im neuen Hort betreut werden. Brigitte Nickl erläuterte die Einrichtung. Kernstück sei die Küche, wo Kinder auch selbst "Hand anlegen" könnten. Bewusst sei keine Mensa eingebaut worden. Derzeit werde das Essen von den Behinderten-Werkstätten angeliefert. Ein Name für den Kinderhort soll mit den Mädchen und Buben und deren Eltern gefunden werden.

Die Tagesbetreuung in den Hortgruppen beginne während der Schulzeit mit Schulschluss und sei montags bis freitags um 16.30 Uhr beendet. Durch die jährliche Elternbefragung sei der Qualitätsstandard gesichert.

Bianca Ebert zeigte den Besuchern das Kinderhaus "Tausendfüßler". Zurzeit sei dieses mit 64 Kindern in 4 Gruppen belegt. Die altersgemischte Kleinkindgruppe "Glühwürmchen" und die Krippengruppe "Krabbelkäfer" würden sehr gut angenommen. "Ein hoher Qualitätsstandard in der Kindererziehung und -betreuung ist im Stadtrat von Waldsassen parteiübergreifend Konsens", erklärte Stadträtin Monika Gerl.
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