Lagerfeuer zum Saisonabschluss: Umweltstations-Chef Selinger verabschiedet langjährige ...
Scharfes Chili und gute Wünsche zum Abschied

Geschenkkörbe mit regionalen Produkten überreichte Michael Selinger an die ausscheidenden Mitarbeiter. Von links Michael Selinger mit Roland Lange, Katrin Kröniger, Wolfgang Meier, Brigitte Sommer, Reinhard Schack, Franz Meyer, Engelbert Schack und Petra Stark. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
19.11.2014
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Michael Selinger hatte für seine Gäste ein besonderes Abschieds-Essen zubereitet - eine extra scharfe Chili-Wildnisküchen-Suppe mit Rinderhack vom Angus-Rind sowie leckeren Waffeln - mit einem historischen Waffeleisen auf offenem Feuer gebacken.

Mit einer Feier im Freien beendete die Umweltstation unter dem Dach der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abte Waldsassen (KuBZ) das Gartenjahr 2014. Der Leiter der Umweltstation, Diplom-Geoökologe Michael Selinger, nahm dies zum Anlass, um langjährige Mitarbeiter zu verabschieden. Sie gehören kommendes Jahr dem Garten-Team nicht mehr an.

Die Verantwortlichen im Jobcenter Tirschenreuth wissen ihre Kunden bei Michael Selinger in guten Händen. "Für mich sind die Leute keine Ein-Euro-Jobber, sondern ganz normale Arbeiter, die ihre zugeteilten Aufgaben im Garten zur vollsten Zufriedenheit erfüllt haben", sagte der Leiter der Umweltstation. Selinger findet es schade, dass etwa Roland Lange nach drei Jahren vom Jobcenter aus nicht mehr zur Umweltstation vermittelt werden kann. Er steht nun dem ersten Arbeitsmarkt zur Verfügung. "Hier würde ein Arbeitsplatz im Landschaftsgartenbau gut zu ihm passen", so Selinger.

Die Schack-Brüder

Schon fast zum Inventar des Naturerlebnisgartens zählte Reinhard Schack. Er war seit der 2004 der Umweltstation in Waldsassen zugeteilt und hat von Anfang an bei der Gestaltung des Gartens noch unter Leitung von Marco Werner kräftig mitgewirkt. Engelbert Schack gehörte sei vier Jahren zum Team.

Neue Leute anlernen

"Das Brüderpaar war für alles einsetzbar", sagt Michael Selinger. Beide hätten außerdem immer für gute Stimmung im Garten gesorgt. "Ob es dabei um die Rosenpflege oder den Bauerngarten ging, sie sahen dies alles wie ihren eigenen Garten." Für die drei Mitarbeiter wie auch für Wolfgang Meier, der vier Jahre den Info-Point betreute und viele Wochenenden für diese Aufgabe opferte, würden hoffentlich wieder neue Leute kommen. Nun muss der Leiter der Umweltstation neben seiner eigentlichen Aufgabe wie der Durchführung von Umweltprojekten und Schulklassen-Veranstaltungen wieder neue Leute anlernen und mit ihnen den Garten auf Vordermann bringen. Denn es soll alles seine Ordnung haben, wenn die Besucher kommen.
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