Männergesangsverein: Konzert in der Basilika
Gelungener Jubiläumsauftakt

Bei seinem Weihnachtskonzert in der Basilika hatte sich der Chor des Männergesangvereins Waldsassen unter Leitung von Andreas Sagstetter vorm Volksaltar unter der großen Kuppel postiert. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
01.01.2015
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Die Weihnachtszeit ist nach dem zweiten Feiertag längst nicht beendet. Daran erinnerte der Männergesangverein am Dienstag mit einem besonderen Konzert in der Basilika.

Der knapp 30 Männer starke Chor unter Leitung von Andreas Sagstetter rief in einer besonderen Stunde die Botschaft von der Geburt Christi in Erinnerung. Zum Auftakt der Feiern zum 150-jährigen Bestehen, das der Männergesangverein (MGV) 2015 begeht, hatten die Männer um Vorsitzenden Peter Kohl das Konzert vorbereitet.

Ohne Stress und Hektik

Die Besucher in den vollen Kirchenbänken erlebten eine besondere Stunde "zwischen den Jahren" - ohne Stress und Hektik. Vielseitig und kurzweilig war das Programm: Neben den weihnachtlichen "Klassikern", die der MGV nach wie vor am besten beherrscht und deshalb sicher und souverän zu präsentieren weiß, waren auch weniger bekannte Weihnachtslieder zu hören - darunter mehrere alpenländische, die Josef Schwägerl am Akkordeon begleitete.

Daneben sang der Chor a-capella oder begleitete ihn Andreas Sagstetter mit dem kleinen Orgelpositiv. Der Chor hatte sich vor dem Volksaltar platziert, unter der großen Kuppel im Querschiff. Im Hinblick auf die besondere Akustik der Basilika für Sänger und Publikum eine gute Wahl und eine besondere Erfahrung.

Die Sänger agierten perfekt auf die stets dezenten Hinweise des Dirigenten, gestalteten die Stücke mit ausgeprägter Dynamik. Ein Höhepunkt war das "Transeamus usque Bethlehem" von Joseph Schnabel (1767 - 1831), das den Sängern in allen Stimmlagen großes Können abverlangte.

Musik der "großen" Orgel gab es zwischendurch ebenfalls. Nach dem bekannten "Es ist ein Ros entsprungen" von Michael Praetorius (1571 - 1621) interpretierte Andreas Sagstetter etwa das gleichnamige Stück von Johannes Brahms (1833 - 1897) am Spieltisch neben dem Marienaltar. Und im Stück "Still, still" etwa ließ der Basilika-Kirchenmusiker und Regionalkantor mit Glockenspiel und Zimbelstern die weihnachtlichen Seiten der Basilika-Orgeln erklingen.

Texte zwischen Liedern

Dass "Weihnachten noch nicht vorbei" ist, unterstrich auch Stadtpfarrer Thomas Vogl. Er las zwischen den musikalischen Beiträgen besinnliche Texte. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Zu Bethlehem geboren" und mit viel Beifall für die Sänger klang das Konzert aus.

Teils für die Renovierung

Die Spenden, die die Besucher beim Hinausgehen in die Körbchen legten, werden zum Teil für die Innenrenovierung der Basilika verwendet. Dass der erste Bauabschnitt gelungen ist, zeigte das prachtvoll ausgeleuchtete Gewölbe des Chorraums während des Konzerts.
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