Michael Selinger ab 1. April Leiter der Umweltbildungseinrichtung in Waldsassen - Viele Ideen
"Wunschkandidat" erhält den Job

Michael Selinger (sitzend, von links) zusammen mit Bernd Sommer und Ferdinand Sperber sowie Äbtissin Laetitia Fech und Karl Haberkorn im Sprechzimmer des Klosters. BIld: pz
Lokales
Waldsassen
16.02.2012
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"Ich werde hier reich beschenkt", sagte Michael Selinger: Äbtissin Laetitia Fech hatte eine kleine Josephs-Figur mitgebracht, Bürgermeister Bernd Sommer eine Kerze und ein Glas Honig aus der Region.

Ferdinand Sperber, Geschäftsführer der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen, wird seine Begrüßungs-Präsente bei der Vorstellung im Team der Umweltstation übergeben. Der neue Leiter der Umweltbildungseinrichtung unter dem Dach des KuBZ ist am Mittwoch vorgestellt worden - ein "freudiger Anlass", wie die Äbtissin bei dem Treffen im Sprechzimmer des Klosters sagte.

"Gutes Einvernehmen"

"Im guten Einvernehmen" zwischen ihr, Bernd Sommer und Ferdinand Sperber sei die Auswahl unter den annähernd 50 Bewerbern getroffen worden. "Ich hoffe, dass es eine gute Wahl ist, auch für Sie persönlich."

Der Heilige Joseph, den die Ordensfrau als persönlichen Helfer und Unterstützer schätzt, empfahl die Äbtissin auch Michael Selinger als Fürsprecher. "Der hält viele Fäden in der Hand." Die Äbtissin äußerte den Wunsch, dass der neue Leiter der Umweltstation viele neue Ideen für Projekte einbringen möge. Bernd Sommer wünschte Michael Selinger viel Kraft und Erfolg bei der Fortsetzung des Wirkens von Marco Werner. Von einer "102-prozentigen Zustimmung" sprach der Stiftungsvorstand und Bürgermeister im Zusammenhang mit der Besetzung des Postens mit Selinger. "Wir bekommen unseren Wunschkandidaten, ich habe ein gutes Gefühl und freue mich auf die Zusammenarbeit." Michael Selinger zeigte sich beeindruckt von den in den vergangenen Jahren von Vorgänger Marco Werner errichteten Strukturen der Umweltstation Waldsassen. "Das ist eine super Basis, auf die ich aufbauen kann." Das bisherige Repertoire solle dabei noch erweitert werden: Dabei liegt Selinger etwa die Imkerei am Herzen - eine Idee, die der Äbtissin besonders gefiel. Denn bis in den 70er Jahren betrieb das Kloster eine eigene Imkerei; und wer weiß, vielleicht gibt's bald wieder Waldsassener Klosterhonig.

"Mobilität" erstes Projekt

Bei der Vorstellung mit dabei war auch Karl Haberkorn. Der frühere Landrat leitet im Kuratorium den Arbeitskreis "Natur und Umwelt", dem auch Michael Selinger angehören wird. Stark eingebunden sein wird Selinger bereits in den Vorbereitungen für das neue Projekt unter dem Motto "Mobilität": Es war noch von Marco Werner initiiert, dann aber nicht weiter betrieben worden.

Nun müssten die Anträge rasch eingereicht werden, um die Fördermittel zu erhalten - eine der Haupteinnahmequellen, um den Betrieb der Umweltstation mit ihren Mitarbeitern aufrecht zu erhalten.
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