Minderwertigkeitsgefühle und deren positive Umwandlung - Kaffeeplausch des Frauenbunds mit ...
"Ich bin doch selbst etwas wert"

Lokales
Waldsassen
05.11.2015
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80 Frauen waren der Einladung zum Kaffeeplausch gefolgt. Die geplante Referentin Monika Endres-Dechant war kurzfristig verhindert. Gemeindereferentin Gertrud Hankl sprang spontan ein. Sie war mehr als ein guter Ersatz. Sie referierte zum Thema:"Ich bin doch selbst etwas wert", zeigte Ursachen von Minderwertigkeitsgefühlen und deren positive Umwandlung auf.

Der Ortsverband des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) und die Gruppe Vita - Junge Frauen im Frauenbund - hatten den nun schon 7. Kaffeeplausch am Samstagnachmittag organisiert. Monika Sommer, Sprecherin der Vita-Gruppe freute sich, dass auch die beiden Vorsitzende im KDFB-Bezirk Tirschenreuth, Margret Nies und Erna Weis, gekommen waren. Auch viele Mitglieder der KAB waren dabei.

Zu Beginn des Kaffeeplauschs ließen sich die Frauen die vom Jugendheim-Team selbst gebackenen Kuchen und Torten schmecken. Gemeindereferentin Gertrud Hankl fand ein interessiertes Publikum vor. Sie gab unter anderem Antwort auf die Frage, woher die Minderwertigkeitsgefühle kommen. Zu Beginn forderte sie die Zuhörerinnen auf, doch ein Geschenk mit ihren eigenen positiven Eigenschaften zu füllen. "Das stellte sich als gar nicht so leichte Aufgabe heraus", heißt es in der Pressemitteilung. Minderwertigkeitsgefühle seien oft mit verschiedenen anderen unangenehmen Gefühlen verknüpft. Die Angst vor deren Gegensätzlichkeit, Heftigkeit und Bewertung könne Minderwertigkeitsgefühle bewirken. Insbesondere zeigte sie auch die Gründe dafür auf, wie ein Kind Minderwertigkeitsgefühle entwickelt. Sei es durch zu wenig Zuwendung, körperliche oder seelische Verletzungen oder der Erlöserrolle. Dagegen helfe seelische Nahrung für die Kinder: sie als liebenswertes Original wahrzunehmen, ein gutes Vorbild sein und sich als Eltern gegenseitig zu achten.

Die Referentin schilderte, wie Minderwertigkeitsgefühle später oft kompensiert werden: durch Bemühung um Anerkennung, Erheben über andere, Herrschaft und Kontrolle oder Suchtverhalten. Die Referentin zeigte die Möglichkeiten zur Überwindung von Minderwertigkeitsgefühlen auf sowie den spirituellen Weg. Gottes Liebe umfasse mehrere Dimensionen. "Gott will keine unterwürfigen Menschen! Gott will, dass es den Menschen gut geht!" Abschließend trug Gertrud Hankl das Lied "Vergiss es nie, dass du lebst war keine eigene Idee ..." vor.
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