Musik an verschiedenen Orten

In der neu gestalteten Altstadt-Gasse (Bild) und den Neuen Gärten wird an den ersten zwei Advents-Wochenende der Waldsassener Weihnachtsmarkt viele Gäste anlocken. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
12.11.2015
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Altbewährtes und Neues wird die Besucher erfreuen. Die Altstadt- und Kunstgasse soll als neuer Ort dem traditionellen Waldsassener Weihnachtsmarkt einen besonderen adventlichen Charakter geben.

Bürgermeister Bernd Sommer und Beatrix Rustler als Organisatorin des Weihnachtsmarktes freuten sich fast alle Anbieter zur Vorbesprechung im Sparkassensaal, dem derzeitigen Domizil der Stadtverwaltung, zu begrüßen. Wie Bernd Sommer sagte, habe der Waldsassener Weihnachtsmarkt Tradition. Er habe aber auch in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit anderen Städten und Gemeinden Konkurrenz bekommen. Dies bedürfe etwas Anstrengung, mit Neuem die Leute zum Besuch zu animieren.

Neues Experiment

"Wir wollen kein Nürnberger Christkindlsmarkt sein, aber eine gewisse vorweihnachtliche Stimmung in unseren Weihnachtsmarkt neu hineinzaubern", sagte Bernd Sommer. Aus diesem Grund heraus habe man sich im Stadtrat entschlossen ein neues Experiment zu wagen.

Einheitliche Lichterkette

Die Budenstadt erstreckt sich vom Cafe Latte bis hin zum Haupteingang des Jugendheimes und dem Zugang zu den Neuen Gärten beim Pöllinger-Anwesen. Für die Ausschmückung der einzelnen Verkaufshäuschen wurde seitens der Stadt einheitlich eine LED-Lichterkette angeschafftdiese solle so zu einer besonderen Atmosphäre mit beitragen.

Bei den jeweiligen Zugängen Cafe Latte, Jugendheim und Neue Gärten werden große Tafeln auf den Weihnachtsmarkt hinweisen und auch die Konzertbesucher vor und nach den Vorstellungen hinführen. Wie Organisatorin Beatrix Rustler auf das Rahmenprogramm für die beiden Weihnachtsmarkt-Wochenenden eingehend sagte, werden die angemeldeten Busunternehmen, die die Konzertbesucher nach Waldsassen bringen, mit speziellen Anschreiben über den neuen Standort des Weihnachtsmarktes unterrichtet. Beatrix Rustler freute sich, dass es ihr gelungen ist, wieder mit etwas Neuem den Weihnachtsmarkt zu bereichern.

Kein Bühnen-Anhänger

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am 28. November um 14 Uhr mit Liedern und Gedichten der Kinder des städtischen Kindergartens "Tausendfüssler" auf dem Podium beim Kunsthaus, das zurzeit umgebaut wird. Wie Bürgermeister Bernd Sommer hierzu sagte, wolle man heuer auf den Bühnen-Anhänger verzichten. Dieser lasse sich nur schwer in weihnachtliches Flair tauchen. Sommer und auch Beatrix Rustler wünschten sich an dieser Stelle, dass die Musikkapellen Stiftländer Jugend- und Blaskapelle sowie Stadtkapelle und Bauernkapelle ihre musikalischen Darbietungen nicht allein auf das Podium beschränken, sondern diese auf verschiedene Standorte innerhalb der Budenstadt ausdehnen. (Im Blickpunkt)
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