Musik und Fotos

Im 91. Lebensjahr steht Franz Queitsch, der mit seinen musikalischen Beiträgen das Treffen der Bornschlegl-Schüler bereicherte. Bild: kdi
Lokales
Waldsassen
10.03.2015
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Die ehemaligen Schüler der früheren Musikschule von Heinrich Bornschlegl füllten das Lokal. Sie hatten zum Teil ihre Instrumente dabei - und Bilder, auf denen sich manche Besucher wieder entdeckten.

Im "Musikanten-Platzl-Zoigl" von Franz Schwarzmeier freute sich Mitinitiator Ludwig Schicker, dass der älteste Schüler von Heinrich Bornschlegl gekommen war: Franz Queitsch - er feierte im Dezember 90. Geburtstag - hatte 1938 mit der Ausbildung an der Kirchen-Orgel in Waldsassen begonnen.

"Gut" bis "sehr gut"

In seinem Fotoalbum hat er noch das Aufgabenheft aus seiner "Lehrzeit" bei Heinrich Bornschlegl aufbewahrt. Hier waren Benotungen der Lektionen von "gut" bis "sehr gut" an der Tagesordnung. Auch noch interessant: Für eine Unterrichtsstunde waren damals, wo das Kilo Brot 0,37 Mark und eine Halbe Bier 0,39 Mark kosteten, 1,50 Mark zu begleichen. In Waldsassen begann Heinrich Bornschlegl nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft Ende des Jahres 1949 mit dem Unterricht im damaligen "Klostergasthof", wo heute die Sparkasse steht. Auf alten Fotos, die beim Treffen die Runde machten, konnte sich so mancher der älteren Schüler wieder finden.

Auch Max Schnurrer war einer davon. Er konnte sein Instrument nicht umhängen: Er war direkt nach einem Krankenhaus-Aufenthalt zum Treffen gekommen, musste sich schonen. So musizierten während des Abends abwechselnd Ludwig Schicker, Sebastian Zeitler, Walter Pilsak, Dieter Kannenberg, Franz Stierstorfer sen., Franz Stierstorfer jun., Franz Schwarzmeier und Rudi Sporrer mit Akkordeon, Steirischer Harmonika, Gitarre, Trompete und Teufelsgeige.

Zwischen den Musikstücken trug Klaus Rösch mit dem selbstgetexteten Lied "Wisst's wou mei Hoimat woar" - hier hob er auf sein Geburtshaus in der Mühlbachgasse ab - und Balladen von Otto Reutter bei.
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