Nach dem Rauchen von Kräutermischungen zusammengebrochen

Symbolbild: dpa
Lokales
Waldsassen
12.10.2014
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Ein 13-jähriges Mädchen musste mit Kreislaufprobleme in die Kinderklinik nach Weiden eingeliefert werden. Am späten Donnerstagnachmittag erweckte das auffällige Verhalten des Mädchens das Interesse einer Polizeistreife in der Prinz-Ludwig-Straße. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Schülerin offensichtlich berauscht war. Sie wurde in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht, wo sie zunehmend schläfriger wurde. Es ist zu vermuten, dass die Schülerin eine Kräutermischung geraucht hat. Der Erziehungsberechtigte wurde vom Sachverhalt unterrichtet.

Bei den weiteren Ermittlungen wurde bekannt, dass sich bereits am Dienstag ein weiterer gleichgelagerter Vorfall in Waldsassen ereignet hatte. Auch hier war eine Schülerin, 14 Jahre alt, nach dem Rauchen einer Kräutermischung zusammengebrochen und war ebenfalls in das Klinikum Weiden eingeliefert worden. Im Focus der Polizei steht hier ein 19-Jähriger aus Waldsassen, der verdächtigt wird, der Schülerin die Kräutermischung überlassen zu haben. Die Ermittlungen dauern noch an.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem Konsum von berauschend wirkenden Kräutermischungen. Es ist meist unklar, welche Substanzen diese Mischungen enthalten und wie sich diese auf die Gesundheit von Menschen, insbesondere von Jugendlichen auswirken.
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