Ort schafft Mitte

Mit dem Förderprogramm "Ort schafft Mitte" will Bürgermeister Bernd Sommer auch Hinterhöfe im Bereich Johannisplatz (Bild) und Egerer Straße aufwerten. Bei einer Besprechung heute mit den Eigentümern werden Details geklärt. Bild: pz
Lokales
Waldsassen
12.08.2015
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Es geht um Hinterhöfe und Bereiche in der Innenstadt, die bisher bei Sanierungen außen vor blieben. Ein neues Förderprogramm könnte bei der städtebaulichen Aufwertung mithelfen.

Die Stadt Waldsassen ist bei der Fortsetzung des Städtebauförderprojekts "Ort schafft Mitte 2" Modellkommune - als eine von sechs Städten bayernweit. Konkret geht es um ein begrenztes Gebiet mit dem Arbeitstitel "Quartier Egerer Straße": Es erstreckt sich von der früheren Zieglerbrauerei bis zur Glück-Villa, von dort am Johannisplatz entlang Richtung Zieglers-Gaststätte und hinauf zum Restaurant "Alpha". Daneben ist auf der gegenüber liegenden Seite der Egerer Straße der Abschnitt vom Winter-Eck bis zum Anwesen Rosner einbezogen.

Die Fortsetzung von "Ort schafft Mitte" - von 2010 bis 2013 - hat nach Einschätzung von Bürgermeister Bernd Sommer einen entscheidenden Vorteil: Beim aktuellen Programm können Eigentümer selbst Ideen einbringen und brauchen nicht von Städteplanern vorbereitete Konzepte übernehmen. "Wir wollen erarbeiten, welche Veränderungen möglich sind und was die Eigentümer wollen", verweist der Bürgermeister auf eine Gesprächsrunde mit den Eigentümern am Mittwoch. "Dort ist einiges im Umbruch und möglich", sieht Sommer in dem Bereich viel Entwicklungspotenzial, mitunter auch in Hinterhöfen. Sommer sieht die Stadt in beratender Funktion, um Interessen zusammen zu bringen. "Am Ende steht für Privatleute die Möglichkeit eine nicht unwesentliche Förderung zu erhalten." Gezwungen werde aber niemand zu etwas, unterstreicht Sommer: "Wenn jemand sagt, ich will nichts machen, dann ist das so."
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