Probleme bei der Gründung einer Nachwuchsgruppe - Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie
Beim dritten Anlauf fünf Jugendliche

Lokales
Waldsassen
20.03.2015
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Rückschau hielt jetzt die Kolpingsfamilie. Sie zählt derzeit 260 Mitglieder. Bei der Totenehrung anlässlich der Jahreshauptversammlung im Jugendheim ist besonders der im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder gedacht worden - Hans Schraml, Michael Fischer und Karl Pannrucker.

Vorsitzender Werner Hahn, der seinen Bericht mit Bildern illustrierte, erinnerte an das Vereinsgeschehen - etwa die Teilnahme am Klosterjubiläum, am Katholikentag in Regensburg und an der Nachprimiz von Pater Otto Grillmeier. Auch die Geselligkeit wäre nicht zu kurz gekommen, hieß es. Bunt gemischt war auch das Geschehen im Kreis "Junge Familie", über das Werner Hahn als dessen Leiter berichtete. Dazu gehörten das Gestalten des Blumenteppichs zum Fronleichnamsfest oder die Teilnahme am Bürgerfest mit der Kaffeestube. Mit einem Ausflug verbunden war der Besuch bei den ehemaligen Waldsassener Kaplänen Alfons Kaufmann in Oberviechtach und Werner Konrad in Viechtach.

Hahn sprach von Schwierigkeiten beim Versuch eine neue Nachwuchsgruppe zu gründen: Zum ersten Termin war niemand gekommen, beim zweiten Termin - eine Einladung zu einer Faschingsdisco - nur ein Jugendlicher erschienen. Beim dritten Anlauf konnten zur Freude der schon wartenden Gruppenleiter fünf Jugendliche begrüßt werden.

Über ein recht aktives Vereinsgeschehen im Familien- und Seniorenkreis berichtete Hans Schnur. Im Durchschnitt treffen sich hier 20 Personen. Der Familien- und Seniorenkreis stellte die stärkste Gruppe bei den Veranstaltungen und Zusammenkünften der Kolpingsfamilie allgemein, sagte Hans Schnur. Der Kassenbericht - für den verhinderten Kassier Manfred Schwägerl vorgetragen von Ingeborg Zintl - zeigte trotz eines größeren Spendenbetrages an die Pfarrei für die neuen Gebetsbücher finanziell geordnete Verhältnisse auf. Werner Koch konnte als Kassenrevisor auch im Namen von Ferdinand Sperber ordnungsgemäße Kassenführung bestätigen.

Stadtpfarrer Thomas Vogl bedankte sich bei der Kolpingsfamilie für deren Engagement in der Pfarrei. Der Präses freute sich, dass die Mühe in der Nachwuchsarbeit letztendlich doch noch gefruchtet hat.
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