Professor Dr. Rudolf Ascherl informiert über Gelenkersatz und Operationsmethoden
Der Stoff aus dem Prothesen sind

Professor Dr. Rudolf Ascherl stellte vor 150 interessierten Zuhörern die Klink für spezielle Operationen im Krankenhaus Tirschenreuth vor. Bild: jr
Lokales
Waldsassen
03.09.2015
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"Wir wollen informieren, aufklären und auch Mut machen", sagte Professor Dr. Rudolf Ascherl gleich zu Beginn seines Vortragsmarathons in der Aula des Klosters. Vor rund 150 interessierten Besuchern machte der Chefarzt der Klinik für spezielle Chirurgie und Endoprothetik am Krankenhaus Tirschenreuth deutlich: "Operiert wird nur, wenn es medizinisch unbedingt notwendig ist."

"Schön, dass sie sich für ihre Gesundheit interessieren", hieß er die Gäste willkommen. Darunter auch Vorstand Josef Götz von den Kliniken Nordoberpfalz. Den Löwenanteil an diesem Info-Vormittag bestritt Professor Ascherl selbst. Sein erstes Thema war "Hüfte und Arthrose".

Anschaulich und mitunter auch recht humorvoll erklärte er die Anatomie des Menschen und den Verschleiß der komplizierten Gelenkkonstruktion. Weitere Themen waren künstliche Gelenke für die Hüfte, wobei der Mediziner hier verschiedene Prototypen vorstellte. Weiteres Thema war die Operation von Hüftprothesen.

Während der nun folgenden Pause konnten die Besucher die möglichen "Ersatzteile" bestaunen, wobei ausschließlich Originalteile zu sehen waren. Danach ging es um den Stoff, aus dem Prothesen sind, nämlich um die verschiedenen Implantatmaterialien wie Kunststoff, Keramik und Metall. Weitere Themen waren die Hygiene auf der Krankenstation und was die Patienten bei einer bevorstehenden Operation alles beachten müssen. Zum Schluss kamen dann Patienten zu Wort, die Professor Dr. Rudolf Ascherl bereits erfolgreich operiert hat.
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