Rauchmelder als Willkommensgeschenk an Eltern Neugeborener - Übergabe im Feuerwehrgerätehaus
Ende 2017 Pflicht in allen Wohnungen

Die Eltern mit ihren Kindern sowie (links) Feuerwehr-Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny, Kommandant Tobias Tippmann (rechts), Bürgermeister Bernd Sommer (Dritter von rechts) und Melanie Püttner (sitzend, Dritte von rechts). Bild: kdi
Lokales
Waldsassen
26.02.2015
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Die jüngsten Bürger Waldsassens mit ihren Eltern hatte die Stadt zu einem kleinen Empfang ins Floriansstüberl im Feuerwehrgerätehaus eingeladen. 8 der 19 eingeladenen Neubürger waren dabei, als deren Eltern Lätzchen und Rauchmelder in Empfang nahmen.

Dr. Wolfgang Fortelny konnte dazu neben den Vertretern der Feuerwehr Waldsassen auch Abordnungen der Feuerwehren Querenbach und Kondrau, die Familienbeauftragte der Stadt, Melanie Püttner, sowie Bürgermeister Bernd Sommer begrüßen. Das Stadtoberhaupt informierte die Eltern über die zahlreichen Einrichtungen, die in Waldsassen für die Betreuung der Kinder zur Verfügung stehen - angefangen von den Kinderkrippen über die Kinderhorte bis zur Ganztagsbetreuung in den Schulen. Damit würden für junge Eltern Voraussetzungen geschaffen, damit sie weiterhin ihren Lebensmittelpunkt in der Klosterstadt fänden. "Jeder bekommt in Waldsassen die Betreuung, die er braucht", so Sommer.

Feuerwehrkommandant Tobias Tippmann gab anschließend eine Einweisung für den Gebrauch der Rauchmelder und bemerkte dazu, dass bis zum Jahresende 2017 für alle Wohnungen eine Nachrüstpflicht bestehe. In einem kurzen Film zeigte Tippmann auf, wie schnell aus einem kleinen Flämmchen - wie etwa durch eine brennende Zigarette auf der Wohnzimmercouch - ein Zimmerbrand entstehen kann: Innerhalb von 5 Minuten entstehen dabei Temperaturen von 800 Grad und das Zimmer steht voll in Brand.

Lebensretter

"Ein Rauchmelder vor und in jedem Schlafraum eingebaut, kann durch einen frühzeitige Alarm Leben retten - zumal wenn vor allem während der Nacht, wenn der Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist, der Brand meist zu spät bemerkt wird", erklärte Tippmann. Die Familienbeauftragte der Stadt, Melanie Püttner, gab einen kurzen Überblick über das Angebot von "KoKi - Netzwerk frühe Kindheit" für Eltern mit Kindern bis zu 3 Jahren und informierte über Beratungen zu Fragen rund um die Entwicklung des Kindes, Erziehungsfragen oder gesundheitlichen Problemen der Kinder oder Eltern.

Bernd Sommer, Tobias Tippmann und Melanie Püttner übergaben die Geschenke an die Elternpaare mit ihren Kindern und luden an das Kuchenbüfett ein, das die Feuerwehrfrauen reichlich bestückt hatten.
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