Rauchmelder und Lätzchen

Die Wiese neben der Kappl diente bei der Ausfahrt der Feuerwehr-Oldtimer als Parkfläche (wir berichteten). Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
13.08.2015
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Das Gift dringt schleichend in die Lungen. Schon drei, vier Atemzüge führen zur Bewusstlosigkeit. Dabei gibt es ganz einfache Lebensretter, die das Schlimmste verhindern.

Das Sommerfest der Feuerwehr ist für Bürgermeister Bernd Sommer seit Jahren schon ein willkommener Anlass für die Übergabe: Rauchmelder und Lätzchen mit eingesticktem Stadtwappen an die Eltern Neugeborener. Feuerwehr-Kommandant Tobias Tippmann freute sich dazu auch Kommandanten aus den Ortsteilen Querenbach, Kondrau und Münchenreuth sowie Familienbeauftragte der Stadt, Melanie Püttner und Monika Mittereder von der Krabbelgruppe zu dieser Übergabe mit begrüßen zu können.

Zehn Jahre Lebensdauer

Tippmann wies darauf hin, dass diese Rauchmelderaktion einst von einem Elektronik-Großhandel und dem Feuerwehr-Verband initiiert und seit einiger Zeit die Kosten dafür von der Stadt getragen werden und bedankte sich dafür. Wie Tobias Tippmann sagte, kommt jährlich eine Vielzahl von Menschen bei einem Wohnungsbrand ums Leben - weniger durch Feuer sondern durch Rauch der während des Schlafs eingeatmet wird. Die jetzt zur Verteilung kommenden Rauchmelder haben eine Lebensdauer von zehn Jahren, sollten dann entsorgt und durch neue ersetzt werden.

Hier wies Tippmann auch darauf hin, dass vom Gesetzgeber her bis 2017 alle Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein müssen. Bürgermeister Bernd Sommer dankte der Feuerwehr für die Möglichkeit im Rahmen des Feuerwehr-Sommerfestes diese Übergabe durchführen zu können und hieß hiezu insbesondere die Eltern mit ihren Neugeborenen Bürgerinnen und Bürger willkommen.

Hilfe für junge Eltern

Wie Sommer sagte, bemühe sich die Stadt den jungen Eltern jede Hilfe zukommen zu lassen die nötig ist. Hier stellte Familienbeauftragte Melanie Püttner "Koki"-Netzwerk frühe Kindheit vor und gab eine Tasche mit Informationsmaterial an die Eltern weiter und Monika Mittereder warb mit einem Flyer zum Mitmachen in der Krabbelgruppe.

Anschließend konnten die Eltern von Corinna Sabine Dostler, von Julian Günter Siller, von Frieda Martina Rosner, von Michael Christian Stier, von Lukas Stefan Helm, von Noah Michael Waidhas, von Samantha Franke, von Vinzent Thomas Bernreuther sowie an die Eltern von Antonia Riedl und an die Pflegeeltern Kraus der kleinen Lena Rauchmelder und Lätzchen in Empfang nehmen.
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