Realistische Szenerie am Grenzübergang

An der gemeinsamen Übung am Grenzübergang Hundsbach waren insgesamt 100 Leute beteiligt - neben den 20 "Verletzten" von BRK-Seite 15 Einsatzkräfte. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
19.11.2015
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Das Einsatz-Schlagwort ließ schlimme Szenen vor Ort vermuten: "Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten" Wenig später starteten Einsatzkräfte des Kreisverbandes Tirschenreuth im Bayerischen Roten Kreuz (BRK) an der Rettungswache in Richtung Grenzübergang.

Damit folgten die Helfer der Einladung der tschechischen Kollegen zur zweiten gemeinsamen Einsatz-Übung in diesem Jahr. Vor Ort erwartet sie eine sehr realistische Szenerie mit über 20 Verletzten in zwei Kleinbussen, die am Straßenrand verunglückten.

Viele Einsatzfahrzeuge

Von tschechischer Seite beteiligten unter der Organisation des Leiters Rettungsdienst aus dem Karlsbader Kreis, David Steindl, eine Leitende Notärztin und ein Einsatzleiter Rettungsdienst, sowie vier Rettungswagen (RTW). Außerdem mit dabei zwei Fahrzeuge eines privaten Krankentransportunternehmens samt Besatzung und die Berufsfeuerwehr Eger sowie die Polizei. Zur Beobachtung und Dokumentation waren neben zwei "Schiedsrichtern" ein eigenes Team samt Drohne vor Ort. Das BRK besetzte für die Übung zwei Rettungswagen und einen Notfallkrankenwagen mit ehrenamtlich Einsatzkräften, unter der Einsatzleitung von Florian Schwamberger. Darunter befanden sich auch die drei Auszubildenden zur Notfall-Sanitäterin im ersten Lehrjahr. Als Übungs-Beobachter waren der Chefarzt des Kreisverbandes Dr. Bertram Völkl, Leiter Rettungsdienst Manfred Maurer und der stellvertretende Katastrophenschutzbeauftragte Wolfgang Rosner zum Grenzübergang Hundsbach gekommen. Sie alle nahmen wichtige Erkenntnisse für die künftige Arbeit und Ausbildung mit. Außerdem beteiligte sich die Feuerwehr Waldsassen unter Leitung von Kreisbrandinspektor Lorenz Müller an der Übung.

Weitere Übungen

Bei der kurzen Abschlussbesprechung am Einsatzort wurde erneut eine sehr gute und motivierte Zusammenarbeit festgestellt. Deren große Hürde wäre, noch immer die Sprache ist.

Die Rettungsdienst-Leiter beider Seiten hielten daher fest, weitere gemeinsame Übungen zu organisieren, was alle Einsatzkräften sehr freute.
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