Regionales im Blick

Lokales
Waldsassen
14.10.2014
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In eine "Fairtrade-Stadt" verwandeln soll sich Waldsassen nach dem Willen der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Waldsassen. Ihren Antrag, wonach eine Zertifizierung angestrebt werden soll, hat der Stadtrat inzwischen abgelehnt.

Das Thema war in der Sitzung am 22. September behandelt worden, wie es in einem Schreiben von Bürgermeister Bernd Sommer an Franz Stierstorfer jun. heißt. Er ist Vorsitzender der Unabhängigen. Eine weitere Verbreitung von Produkten aus Fairem Handel in Waldsassen hätte die UWG damit erreichen wollen.

Als "Fairtrade-Stadt" hätte sich Waldsassen zertifizieren lassen müssen. Fünf Kriterien müsste die Stadt erfüllen, um das Prädikat zu erlangen (wir berichteten) - etwa die Verwendung von Produkten aus dem Fairen Handel in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen. Und bei Sitzungen des Stadtrats hätte es nur mehr fair gehandelten Kaffee gegeben.

"Eine gute Sache"

"Im Stadtrat bestand Einigkeit, dass es sich um eine gute Sache handelt, dass aber auch der regionale Markt eine große Rolle spiele", schreibt Sommer. Von einer Bewerbung Waldsassens zur Zertifizierung als "Fair-Trade-Stadt" solle nach einhelliger Meinung des Stadtrats abgesehen werden.

Vorgaben punktuell erfüllt

Eine komplette Umstellung nach den Anforderungen für die Zertifizierung erscheine dem Stadtrat nicht möglich. Es müsse jedoch festgestellt werden, dass punktuell die Vorgaben der Zertifizierung schon seit Jahren erfüllt werden: "Als Beispiel kann die Umweltstation der Stiftung Kultur und Begegnungszentrum des Klosters Waldsassen genannt werden."
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