Rita Gradl meldet der Polizei verdächtige Person - Drogenschmuggler überführt
Dankeschön fürs Hinschauen

"Lieber ein Anruf zuviel als zuwenig", dankt Reinhold Schreyer aufmerksamen Zeitgenossen wie Rita Gradl. Der Waldsassener Inspektionsleiter übergab ihr nun 50 Euro und einen Brief vom Polizeipräsidenten. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
13.09.2015
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Echten Bürgersinn hat Rita Gradl aus Pechtnersreuth bewiesen. Sie meldete der Polizeiinspektion eine verdächtige Person, die sich am helllichten Tag in Pechtnersreuth auffällig verhielt. Wie sich herausstellte, hatte der Mann eine nicht geringe Menge Drogen dabei.

Diesen Spürsinn hat nun das Polizeipräsidium der Oberpfalz mit einem Dankesschreiben und 50 Euro belohnt. Der Pechtnersreutherin war zunächst Mitte Juni und dann nochmals Ende Juni in den Nachmittagsstunden eine männliche Person aufgefallen, die ziel- und planlos auf der Dorfstraße herumlief und später von einem Fahrzeug mit auswärtigem Kennzeichen abgeholt wurde.

Bei der zweiten Beobachtung meldete Rita Gradl dies der Polizeiinspektion. Eine Streife traf wenig später ein, kontrollierte den Mann und ordnete ihm Betäubungsmittel zu, die er beim Auftauchen der Beamten schnell hatte fallen lassen. Wenig später wurde auch das von Rita Gradl beschriebene Abholfahrzeug identifiziert. Gegen den Halter laufen strafrechtliche Ermittlungen.

"Sie schauten nicht weg, sondern teilten ihre Beobachtung der örtlichen Polizeiinspektion mit", lobt Polizeipräsident Gerold Mahlmeister in seinem Anerkennungsschreiben. "Ihr kriminalistischer Spürsinn hat Sie nicht getäuscht." Erster Polizeihauptkommissar Reinhold Schreyer freute sich, der Pechtnersreutherin den Brief des Oberpfälzer Polizeichefs zusammen mit 50 Euro überreichen zu können. "Wir sind für jeden Anruf und jede Beobachtung dankbar, die zur Ergreifung von Tätern führen", sagte der Inspektionsleiter. "Lieber ein Anruf mehr als zuwenig. Wir gehen Hinweisen gerne nach."
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