Roter Teppich für Berufsanfänger

Interessante Blicke auf verschiedene Berufsfelder sowie die Möglichkeiten in weiterführenden- oder beruflichen Schulen bekamen die Mädchen der 9. Klassen der Mädchenrealschule. In der Mitte Franz Lahm. Der Berufsberater hatte das Seminar zusammen mit den Referenten sowie Beratungslehrer Gerhard Skupin organisiert. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
18.05.2015
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Viele Jahre waren Ausbildungsstellen knapp. Doch jetzt buhlen Betriebe und Schulen um das Interesse der Jugendlichen. Da ist es nicht leicht, sich für den einen oder anderen Weg zu entscheiden.

Eine wertvolle Hilfe dabei bot das Berufswahlseminar für die Mädchen der Vorabschlussklassen (9. Klassen) der Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen. Die Berufsberatung der Arbeitsagentur Weiden unter Federführung von Franz Lahm stellte mit Hilfe von Mitarbeiterinnen des Berufsinformationszentrums Weiden ein reichhaltiges Informationsprogramm zusammen. Es war der Pressemitteilung der Arbeitsagentur zufolge nach Wünschen der Schülerinnen zusammengestellt worden.

42 Referenten waren für Vorträge über betriebliche und schulische Ausbildungsmöglichkeiten gewonnen worden. Die Vorträge wurden von den jungen Damen dankbar aufgenommen; es wurde teilweise eifrig nachgefragt und diskutiert.Viele Referenten hatten Auszubildende oder Schüler mit dabei, die selbst Inhalte aber auch ihr Befinden in der Ausbildung im Betrieb bzw. der Fachschule schildern konnten. Zudem präsentierten sich weiterführende Schulen, Ausbildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltungen, Berufsfachschulen.

Eingebettet in diese Veranstaltung war ein intensives Bewerberseminar, das zwei Klassen bereits in der Projektwoche Beruf Ende März absolviert hatten. Hierbei wurde nicht nur theoretischer Inhalt vermittelt, sondern auch intensiv geübt. Durch die Übung in Rollenspiel bzw. Präsentation wurden Erfahrungen über die Wirkung der eigenen Vorstellung, des eigenen Darstellens gewonnen, die Selbstwahrnehmung geschärft. Bei der abschließenden Besprechung informierten die Schülerinnen Schulleiterin Kerstin Reiter begeistert über die Höhepunkte und ihre gewonnenen Erfahrungen hinsichtlich der Berufswahl. Dabei würdigten sie die gute Qualität der einzelnen Vorträge.

Bei einigen Mädchen wurde ihr Berufswunsch verstärkt; die meisten erfuhren jedoch neue Impulse, fanden neue Ausbildungsalternativen, die sie jetzt im Praktikum überprüfen wollten. Von den Referenten hatte die Schulleiterin nur positive Rückmeldungen hinsichtlich der Aufmerksamkeit, Mitarbeit und Disziplin der Schülerinnen erhalten.
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