Rückkehr an den Johannisplatz

Ab Montag, 22. Juni, beginnt der Umzug von den bisherigen Ausweichquartieren ins sanierte Amtsgebäude am Johannisplatz (Bild). Während der Aktion, die voraussichtlich bis 10. Juli dauern wird, ist die Behörde am 1. und 2. Juli ganztägig geschlossen, auch das Service-Zentrum. Bild: pz
Lokales
Waldsassen
20.06.2015
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Ersatz-Lösungen im Container oder in anderen Gebäuden: Mitarbeiter des Finanzamts waren in den vergangenen Monaten ausquartiert. Jetzt dürfen sie wieder in ihre früheren Büros einziehen.

"Am Montag starten wir mit dem Umzug", sagt Birgit Stöckert. Die Leiterin der Geschäftsstelle am Finanzamt hat alles sorgfältig vorbereitet, damit der Umzug reibungslos funktionieren kann. "Wir planen eine Dauer von etwa zwei bis drei Wochen", erklärt Stöckert. "Es wird sich jetzt zeigen, wie es voran geht." Am 1. und 2. Juli ist das Finanzamt geschlossen, auch das Service-Zentrum. "Wir werden eines nach dem anderen abarbeiten", sagt Oskar Kastner, der zurzeit die Behörde leitet. Mit den Container-Büros auf zwei Stockwerken wird begonnen: "Da darf man sich nicht einmischen als Vorgesetzter", erklärt Kastner und weiß, dass den Umzug die Leute in eigener Verantwortung bestens regeln. Dabei geht es weniger um den Transport der Möbel als um den unzähliger Akten, die vom Ausweichquartier zurück in die Büros zu bringen sind. "Das war von allen Teams eine super Leistung", schildert Kastner die Erfahrungen beim Auszug. "Das ist zügiger gegangen als geplant." Die Akten müssten in Kartons sorgfältig ein- und ebenso ausgepackt werden. Durcheinander rutschen dürfe nichts. Dann wären die Unterlagen nicht mehr aufzufinden. Die Sachen sollten so schnell als möglich "... von A nach B", wie die Finanzer sagen, "... damit wir schnell wieder weiterarbeiten können." Deshalb sei auch keiner der Mitarbeiter im Urlaub. "Wir können drei Wochen nichts arbeiten", erklärt Kastner, begründet dies mit den nötigen Umbau der Daten-Anbindungen in den Büros. Bis Jahresende müsste der Ausfall aufgeholt sein. "Es ist in unserem ureigensten Interesse, dass der Zeitverlust herein gearbeitet wird." Die Rückkehr an den Johannisplatz war schon früher geplant, doch bautechnische Gründe zwangen zum Aufschub. Kastner: "Es ist nicht wie beim Berliner Flughafen, aber es hat Nacharbeiten gegeben." (Info-Kasten)
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