Sanierung grenzt an Wunder

"Gewehr bei Fuß" stehe die Stadt, wenn es um Maria Loreto gehe, sagte 2. Bürgermeister Karlheinz Hoyer (stehend) beim Förderverein. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
12.05.2015
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"Maria Loreto darf nicht untergehen": Dieser Leitgedanke motivierte Mitstreiter um Anton Hart vor 23 Jahren zum Wiederaufbau der Wallfahrtsstätte. Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins zeigte sich, dass das Motto von damals noch immer gilt.

In der Loreto-Stube in Zieglers Gaststätte trafen sich die Mitglieder zur Rückschau. Der Förderverein zählt aktuell 271 Personen. Pfarrer Johannes Kiefmann aus Schlicht - früher Pfarrpraktikant in Waldsassen - und seine Eltern sind neue Mitglieder sind dem Unterstüzterkreis neu beigetreten.

Vorsitzender Erwin Sommer erinnerte an Baumaßnahmen und Instandsetzungsarbeiten bei der Wallfahrtsanlage. Das Pfarramt Eger habe Anstricharbeiten in den Kreuzgängen erledigen lassen; Mäharbeiten im Innenbereich würden von den Vereinsmitgliedern Gerhard Mark und Hermann Zeidler ausgeführt. Die Arbeiten im Außenbereich übernimmt laut Sommer ein Helfer im Auftrag des Fördervereins ein Helfer in Tschechien.

Insgesamt gesehen sei Maria Loreto in einem passablen Zustand, sagte Sommer. "Ohne Anton Hart würde es diesen wiedererstandenen Wallfahrtsort Maria Loreto bei Altkinsberg wohl nicht geben", sagte Sommer, der von Anfang dabei war und mit 88 Jahren dieses Erbe hoch hält. Ruhestandspriester Herbert Hautmann, ein gebürtiger Egerländer habe anlässlich seines 80. Geburtstages auf persönliche Geschenke verzichtet, um Spende für seine ehemalige Heimatkirche Maria Loreto gebeten und habe 5369 Euro an Erwin Sommer überreicht.

Ulrika Hart bezeichnete Erwin Sommer als Zeitzeugen von unschätzbarem Wert und wünschte sich, dass dieser seine Ankündigung, er wolle 2016 sein Amt in jüngere Hände geben, nicht wahr machen möge. Der Kassenbericht von Ferdinand Vogl zeigte finanziell geordnete Verhältnisse auf. Wilfried Stingl bescheinigte korrekte Arbeit. 2. Bürgermeister Karlheinz Hoyer sagte sprach in seinem Grußwort, es sei in Anbetracht der Sanierung vor 23 Jahren ein echtes Wunder geschehen. Dies sei Anton Hart und seiner Familie mit zu verdanken. Es sei wichtig den Blick nach vorne zu richten. Man soll aber auch dankbar auf das Geschehen zurückblicken. Hoyer bedankte sich auch im Namen von Bürgermeister Bernd Sommer bei Erwin Sommer und gab die Zusicherung: Wenn es um Maria Loreto gehe, dann stehe die Stadt "Gewehr bei Fuß".
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