Schüler bedanken sich beim DGB für die Spendenaktion mit Fotos
Kinder in Tschernobyl nicht vergessen

Dr. Josef Ziegler, Vorsitzender der Aktion Tschernobyl Pfreimd (rechts) übergab an DGB-Kreisvorsitzenden Klaus Schuster die Fotos der Kinder, die sich so für die Spenden bedanken. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
26.10.2015
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Die Vorstandsmitglieder des DGB-Ortskartells Waldsassen und des DGB-Kreisverbandes Tirschenreuth sammelten unter den Vorstandsmitgliedern und erwarben vom Erlös Sportartikel für eine äußerst bedürftige Schule in der 2000 Kilometer entfernten Ukrainischen Ortschaft.

Fußbälle und Spielsachen

"Auch bei der derzeitigen Situation darf man die Kinder im Ausland nicht vergessen", äußerte der DGB-Vorsitzende Klaus Schuster. Bei der Bitte um einen Obolus für die Schülerinnen und Schüler rannte Schuster bei seinen Mitstreiterinnen und Mitstreiter offene Türen ein.

Am Ende kam eine derartige Summe zusammen, dass Fuß- und Volleybälle, Spiel- und Schulsachen, gekauft und in die verstrahlte Region rund um Tschernobyl geschickt werden konnten.

Dr. Josef Ziegler organisiert und fährt seit 1991 regelmäßig in die Region rund um Tschernobyl und versorgt dort Krankenhäuser mit medizinischen Geräten und kümmert sich außerdem um die Ärmsten der Armen: die leidtragenden Kinder. Im Sommer fuhr er mit den Spenden des DGB im Gepäck wieder in die Ukraine. Nachdem die unzähligen Hürden welche Kiew gefordert hatte genommen waren, konnten endlich die Waren vor Ort ihren glücklichen Empfängern übergeben werden.

Die Schülerinnen und Schüler ließen sich mit den Spenden fotografieren und schickten für den DGB zum Dank zwei gerahmte Fotos mit. Dr. Ziegler ließ es sich nicht nehmen und brachte die Bilder persönlich beim sichtlich gerührten DGB-Vorsitzenden in Waldsassen vorbei. Sein Dank galt allen Spenderinnen und Spendern.
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