Schwierige Situation vor Ort

Lokales
Waldsassen
02.01.2015
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Der Rettungsdienst in der Region bleibt weiterhin in der Verantwortung des Rotkreuz-Verbands. In Waldsassen spielt aber künftig die ehrenamtliche Arbeit eine immer größere Rolle.

Deutlich geworden ist dies beim traditionellen Besuch von MdB Uli Grötsch zusammen mit MdL Annette Karl sowie SPD-Kreis- und Stadtratsmitgliedern an Silvester in der Rettungswache. "Wir wollen uns weiter dafür stark machen, dass es im grenzüberschreitenden Rettungswesen genauso problemlos funktioniert wie es bei der Polizei und Feuerwehr geschieht", sagte Landtagsabgeordnete Karl. In der Rettungswache empfingen die beiden diensthabenden ehrenamtlichen Rettungskräfte Raimund Köstler als kommissarischer Leiter sowie Christian Hofmann die Gäste.

Die beiden Rettungssanitäter freuten sich zwar über den Besuch der Gäste. Ihre Stimmung war aber getrübt angesichts der Situation vor Ort. Köstler sprach die finanzielle Seite des freiwilligen Rettungsdienstes an. "Die ärztliche Versorgung ist immer ein Thema", sagte Grötsch, auch Verbandsrat im Rettungszweckverband. Die ehrenamtlichen Helfer würden auch in Zukunft im Rettungsverband eine wichtige Rolle spielen. Zusammen mit der Feuerwehr werde hier eine sehr wichtige Aufgabe von freiwilligen Kräften bewältigt, sagte Grötsch und überreichte ein Geschenk. MdL Karl schloss sich den Dankesworten von Uli Grötsch an.

Die ehrenamtlichen Helfer im Rettungsdienst hätten ein sehr hohes Ausbildungsniveau und dies gebe der Bevölkerung auch Sicherheit. Die Rettungswachen seien wichtiger Bestandteil für das eigene Sicherheitsgefühl und für die Lebensbedingungen, die die Menschen allgemein anstrebten, sagte Karl. Was die ärztliche Versorgung betreffe, so dürfe es keinen Unterschied zwischen Stadt und Land geben. Auch nach strukturellen Verschiebungen müssten der notärztliche Dienst und der Rettungsdienst allgemein weiter gewährleistet sein. Beim grenzüberschreitenden Rettungsdienst müsse von oberster Stelle her etwas geschehen.

Nicht akzeptabel

Dass Patienten am Grenzübergang von einem auf das andere Rettungsfahrzeug umgeladen werden, sei kein akzeptabler Zustand. Dies habe Ministerpräsident Seehofer auch in Prag angesprochen. (Weiterer Bericht)
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