Sicherer und schneller ans Ziel

Mit einer Spende von 1100 Euro ermöglichte der Schwerkrankenförderverein der Reha Waldsassen den Kauf eines neuen Lauf- und Gehwagens. Bei der Übergabe mit dabei waren (von links) Vorsitzende Waltraud Koller-Girke, Carina Uhrle, stellvertretende Regionalleiterin West und Rehabilitation, Patientin Ottilie Zeis aus Oberteich, Reha-Chefärztin Elisabeth Eißner und Ergotherapeut Sebastian Triebe. Bild: jr
Lokales
Waldsassen
03.03.2015
45
0

"Das ist der Mercedes unter den Lauf- und Gehwagen. Er sorgt für mehr Mobilität der Patienten." Voller Freude zeigte sich Waltraud Koller-Girke, Vorsitzende des Schwerkrankenfördervereins, bei der Übergabe des Geräts an die Orthopädische Reha. 1100 Euro beträgt der Wert dieser Sachspende.

In den Genuss des neuen High-Tech-Gerätes kommen vor allem Patienten, die ihr Bein nach Knochenbrüchen oder Amputationen noch nicht stark belasten dürfen oder noch hohe Unsicherheiten beim Gehen aufweisen. Gerade nach Verletzungen sei die Angst vor erneuten Stürzen groß, so Chefärztin Elisabeth Eißner. Hier gelte es, durch die eingesetzten Ergotherapeuten Sicherheit und Zutrauen zu vermitteln.

Mobilität sei eine Grundvoraussetzung dafür, dass Patienten ihren Alltag wieder selbstständig bestreiten können. Die Reha in Waldsassen verfüge zwar schon über normale Gehwagen, mit dem neuen Modell sei man aber technisch deutlich besser aufgestellt. "Jetzt kann die Gangschulung noch effizienter durchgeführt werden. Der Patient kommt so in die Lage, dass er in der Klinik größere Wegstrecken wie etwa zur Cafeteria alleine zurück legen kann", erklärte Elisabeth Eißner. Über das neue Gerät freuten sich auch Ergotherapeut Sebastian Triebe und das Pflegeteam. Gemeinsam mit den Ärzten und Physiotherapeuten dankten sie dem Schwerkrankenförderverein für die Übernahme der Anschaffungskosten.

Wie Elisabeth Eißner weiter mitteilte, sei kürzlich die Rezertifizierung der Klinik erfolgt. Hervorgehoben worden sei dabei die berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit im Team, die keinerlei Abweichungen von den Qualitätsanforderungen ergeben habe. "98 Prozent der Patienten haben bei der letzten quartalsweisen Patientenbefragung angegeben, dass sie sich wieder in der Waldsassener Klinik behandeln lassen würden."

Insgesamt stünden 47 Betten zur Verfügung. Die Nachfrage sei so gut, dass die aktuelle Vorlaufzeit rund zweieinhalb Wochen betrage. Dies unterstreiche die gute Akzeptanz der wohnortnahen orthopädischen Reha. Bislang seien hier 3500 Patienten rehabilitiert worden.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.