Spannender und gesegneter Weg

Die Frauen der Gruppe "Vita", die sich vor zehn Jahren dem Frauenbund-Zweigverein angeschlossen haben, sind beim Gottesdienst am Samstag besonders geehrt worden. Generalvikar Michael Fuchs (vordere Reihe, Zweiter von rechts) sprach in seiner Predigt von einem "spannenden und gesegneten Weg". Links Pater Marianus sowie in der vorderen Reihe (links) Frauenbund-Vorsitzende Elfriede Rosner sowie rechts Geistlicher Beirat und Stadtpfarrer Thomas Vogl. Bild: pz
Lokales
Waldsassen
11.05.2015
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"Was der Pfarrer damals wohl gedacht haben mag?", fragte Monika Sommer, und Cordula Heinzl meinte: "Ich will es gar nicht wissen." Wenig später antwortete Generalvikar Michael Fuchs darauf selbst.

Im Dialog erinnerten Monika Sommer und Cordula Heinzl vor Beginn des Gottesdienstes am Samstagabend in der Basilika an den Werdegang der Gruppe "Vita". Sie würdigte das zehnjährige Bestehen (wir berichteten) unter dem Dach des Waldsassener Frauenbund-Zweigvereins. Vier junge Frauen der Gruppe "Vielharmonie" und Andreas Sagstetter an der Orgel gestalten die Feier. Geehrt wurden die ersten Frauenbund-Mitglieder aus den Reihen der "Vita"-Gruppe; vier Frauen sind neu aufgenommen worden. Von einem "außergewöhnlichen Jubiläum" sprach Fuchs - Hauptzelebrant, Festprediger, ehemaliger Stadtpfarrer.

Als spannenden- und im Rückblick gesegneten Weg bezeichnete der Generalvikar die Entwicklung - und gab auch die Antwort auf die zuvor gestellte Frage. "Ich habe mir gedacht, sie tun nichts böses. Dann lassen wir sie mal gehen und hoffen, dass sie langsam hineinfinden in den Frauenbund", meinte der Prediger und sagte: "Wir dürfen Gott danken für diesen Weg." Generalvikar Fuchs dankte den mutigen Frauen, die damals das Werk angestoßen haben, die gesammelt und organisiert haben, Ideen entworfen und andere gewonnen haben.

Eigenständig, gemeinsam

"Ich gratuliere auch dem Frauenbund, der diese Weitung zugelassen hat." Vielleicht sei dies am Anfang etwas schmerzlich gewesen; doch nun gehöre die Gruppe zur großen Frauenbund-Bewegung, "... eigenständig und doch gemeinsam", sagte Fuchs: "Damit sind Sie auch über den Kirchturm der Pfarrei hinaus zum Vorbild geworden." Nach zehn Jahren gelte es aber auch wach zu bleiben, damit die Gruppe nicht ein abgeschlossener Club werde. Doch vor dieser Sackgasse bewahre immer der Blick auf "große christliche Frauen unserer Zeit" - etwa die selige Maria Theresia von Gerhardinger und die heilige Anna Schäffer.
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