Stadtkapellen-Chef, Chorregent und Lehrer: Erinnerungen an Heinrich Bornschlegl im ...
Schon in jungen Jahren von der Musik begeistert

Heinrich Bornschlegl (vorne) zusammen mit seinen Musikschülern bei einem Konzert im Jugendheim Waldsassen. Bild: privat
Lokales
Waldsassen
16.01.2015
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In Waldsassens ältestem Wirtshaus, dem ehemaligen "Untern Malzer", hat sich seit rund zwei Monaten das "MusikantenPlatzl-Zoigl" etabliert. Dort können Musikanten aller Stilrichtungen zur Unterhaltung der Gäste aufspielen. Bei einem solchen "Aufspielen" kam man darauf, dass doch viele ihre musikalische Ausbildung bei Heinrich Bornschlegl genossen hatten. Heinrich Bornschlegl, geboren am 9. Juli 1911 in Regensburg, war schon in jungen Jahren von der Musik begeistert. Sie sollte sein ganzes Leben prägen und begleiten. So absolvierte er ab 1935 die Kirchenmusikschule in Regensburg unter der Leitung von Domkapitular Dr. Theobald Schrems. Nach erfolgreichem Abschluss kam er dann 1937 als Chorregent des Kirchenchores sowie Dirigent des Männergesangvereins nach Waldsassen. Während des Zweiten Weltkrieges war er offenbar zum Kriegsdienst eingezogen und dürfte erst um 1948/49 wieder aus der Gefangenschaft heimgekehrt sein. Jedenfalls war er nach seiner Rückkehr in die Heimat sogleich wieder Chorregent und auch als Musiklehrer tätig. Als Dirigent des Männergesangvereins wirkte er von 1954 bis 1977, wobei er 1968 zum Ehrenmitglied und 1977 zum Ehrenchorleiter ernannt wurde.

Auch als Dirigent des "Stadtkapelle" im Musikverein Waldsassen erzielte Bornschlegl beachtliche Erfolge. Sein musikalisches Können und eine Arrangements bei den Konzerten zeichneten ihn als Dirigenten aus. Völlig überraschend verstarb Heinrich Bornschlegl am 14. Oktober 1977. Eine große Trauergemeinde erwies ihm im Mitterteicher Friedhof die letzte Ehre. (Info-Kasten)
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