Umweltpreis für Schüler

Der Naturerlebnisgarten auf dem Gelände des Klosters Waldsassen soll künftig für Schulklassen noch interessanter werden. Ein eigener Ausschuss innerhalb des Arbeitskreises "Natur und Umwelt" im Kuratorium der Stiftung befasst sich mit den Einzelheiten. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
04.11.2015
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Viele Kinder und Jugendliche wissen bereits zu schätzen, dass Lernen in der Natur richtig Spaß bereiten kann. Jetzt will die Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen den Bereich der Umweltbildung auf breitere Basis stellen.

In der jüngsten Sitzung des Kuratoriums der Stiftung "Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen" unter dem Vorsitz von Hans-Reiner Meindl informierte Ludwig Meier für den Arbeitskreis "Natur und Umwelt" über den aktuellen Sachstand. Dabei zeigte sich: Umweltstation und Naturerlebnisgarten sollen künftig noch mehr für Schulklassen interessant werden.

Unterausschuss

Die Einzelheiten plant ein innerhalb des Arbeitskreises gegründeter Unterausschuss "Schule und Pädagogik". Dem gehören an Ludwig Meier als Sprecher, Michael Selinger als Leiter der Umweltstation, Mädchenrealschule-Rektorin Kerstin Reiter und deren Stellvertreter Alfred Benkner sowie Annette Spreitzer. Umwelterziehung sei in den Zielen der Stiftung verankert. "Beim Besuch von Kindern, Jugendlichen und Schulklassen ist der ideelle Gewinn unbezahlbar und nachhaltig." Gerade hier liege der Sinn, vor allem bei einer klösterlichen Einrichtung. Zudem spiele die Umwelterziehung als "fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgabe" eine wesentliche Rolle in allen Lehrplänen für die Schulen in Bayern. Damit sei auch die rechtliche Basis und die pädagogische Begründung für alle schulischen Vorhaben in einer Zusammenarbeit mit der Umweltstation gegeben.

Über die Angebote sollen Schulen künftig umfassender als bisher mit einer Info-Broschüre informiert werden: Die bestehende ist dazu überarbeitet worden; thematische Bausteine sollen den Pädagogen größeren Freiraum geben: Dauer und Schwerpunkt der schulischen Vorhaben ließen sich je nach Interesse und Leistungsfähigkeit der Klasse auswählen. Davon verspricht sich der Arbeitskreis größere Akzeptanz der Angebote. Sie sollen, so empfahl Meier dringend, auch auf der Internet-Seite des Kultur- und Begegnungszentrums präsentiert werden. Unter den weiteren konkreten Vorschlägen und Anregungen nannte Meier etwa einen Umweltpreis, der an engagierte Schüler verliehen werden könnte. (Info-Kasten)

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.kubz.de
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