Viele Zahlen für die Vertreter der Gemeinden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion ...
Bei Wohnungseinbrüchen gegen den Trend

Lokales
Waldsassen
01.07.2015
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Viel Zahlenmaterial präsentierten Inspektionsleiter Reinhold Schreyer, Stellvertreter Johann Brandl sowie Hubert Schricker und Georg Ziegler beim Sicherheitsgespräch: Die Entwicklung im Bereich der Polizeidienststelle ist den Besuchern im Schulungsraum im Dienstgebäude an der Schulstraße mit knapp 40 Folien dokumentiert worden. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion sind vergangenes Jahr 1086 Straftaten registriert worden. Dies bedeutet einen auffälligen Rückgang um 190 Fälle bzw. um 14.9 Prozent. Zum Vergleich: Oberpfalzweit liegt die Anzahl der Straftaten bei 48 645 Fällen, 734 (1,5 Prozent) weniger als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote liegt bei 81,8 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent zurückgegangen (Oberpfalz-Schnitt: 64,8 Prozent, minus 0,2 Prozent). "Das zeigt die gute Arbeit der Mitarbeiter", erklärte Inspektionschef Reinhold Schreyer. "Der Bürger kann sich sicher fühlen."

Als "heikles Thema" bezeichnete der Inspektions-Chef die Wohnungseinbrüche - mit einer oberpfalzweiten Steigerung um 27 Prozent. "Wir in Waldsassen laufen gegen den allgemeinen Trend." In der Region mache sich der hohe Kontrolldruck durch Bundespolizei, Zoll und die Polizeistreifen bemerkbar. 9 Fälle im Jahre 2013 und 6 im Jahre 2014 seien registriert worden. Für zwei Fälle seien überörtliche Täter verantwortlich. "Der Rest ist Beschaffungskriminalität." Rauschgiftkonsumenten verkauften Diebesgut, um damit ihre Sucht zu finanzieren.

In der Verkehrsunfall-Statistik 2014 sind 528 (2013: 527) ausgewiesen, davon auf der Autobahn 71 (63). Dabei wurden 4 Menschen getötet - darunter die drei Unfallopfer bei dem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn bei Mitterteich im September 2014. Häufigste Unfallursache ist der Statistik zufolge 2014 überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit. Inzwischen sei aber eine rückläufige und somit positive Tendenz zu verzeichnen. Dies sei auf intensive Geschwindigkeitskontrollen zurückzuführen. "Erklärte Zielgruppe waren hierbei die wirklichen Raser, die nicht unerheblich die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten", heißt es in der Vorlage.
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