Vom Leben im Kloster

Kinder und Eltern trafen sich zum Abschluss des ökumenischen Kinderbibeltags zur Andacht mit Stadtpfarrer Thomas Vogl (rechts) und Diakon Fritz Lieb. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
22.11.2014
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Der Zuspruch war groß wie nie zuvor. Beim ökumenischen Kinderbibeltag am Mittwoch waren 128 Mädchen und Buben dabei. Vermutlich lag's am Thema.

"Wie und warum leben Schwestern eigentlich im Kloster? oder "Gott nahe zu sein ist mein Glück" - so war die inzwischen sechste Veranstaltung überschrieben. Das Organisationsteam mit Annette Spreitzer-Hochberger, Monika Mittereder, Dagmar Selch und Gitte Sommer freuten sich am schulfreien "Buß und Bettag über die stattliche Besucherzahl.

Den Kindern im Vorschul- und Grundschulalter sollte das Leben im Kloster im lebenspraktischen und theologischen Bereich näher gebracht werden. Was lag dabei näher, als dies bei Gesprächen mit den Zisterzienser-Schwestern Sophia, Felicitas, Agnes, Maria-Josefa, Hanna-Maria vom Waldsassener Kloster sowie mit der evangelischen Diakonisse Monika Andörfer vom Mutterhaus Hensoltshöhe in Gunzenhausen in Erfahrung zu bringen?

Vorschulkinder und Grundschüler hatten einen getrennten Programmablauf. Nach der Themeneinführung durch "Christine" - die Handpuppe von Dagmar Selch - und der "rasenden Reporterin" Annette Spreitzer-Hochberger durften die Kindergarten-Kinder eine Führung durch das Kloster erleben. Die Besucher begleiteten die die Schwestern Agnes, Schwester Maria-Josefa und Schwester Hanna-Maria.

Dabei führte der Weg in den Bibliothekssaal, in die Klosterkirche, in den Klostergarten und in den Kreuzgang.

Buch zur Erinnerung

Zur Erinnerung an die Stunden im Kloster gab es für alle von den Schwestern überreicht ein Buch "Vom Leben im Kloster" - für Kinder erzählt. Nach der Themeneinführung konnten auch die größeren Kinder zusammen mit Handpuppe Christine und der Reporterin die Schwestern befragen und dies in Gruppenarbeit dies noch weiter intensivieren.

Nudeln und Gummibärchen

Das gemeinsame Mittagsgebet bildete danach den Anlass für das Treffen in der Klosterkirche. Im Gästehaus St. Joseph gab's Nudel mit Tomatensoße und zum Nachtisch Gummibärchen. Aufregend war für die Teilnehmer der Stationenlauf am Nachmittag: Im Bibliothekssaal mussten bei Schwester Felicitas Quizfragen beantwortet werden, mit Annette Spreitzer wurde die Kloster-Ausstellung im Kreuzgang näher angeschaut.

Süße Schwestern bastelten die Kinder in einem Klassenzimmer mit Schwester Sophia und Schwester Hanna-Maria. Bei der vierten Station berichtete Schwester Monika Andörfer über das Leben in einem evangelischen Kloster.

Kinder und Eltern trafen sich zur abschließenden Andacht in der Klosterkirche. Stadtpfarrer Thomas Vogl und Diakon Fritz Lieb freuten sich über den großartigen Zuspruch für diesen Kinderbibeltag. Beide dankten dem Organisationsteam und den Helferinnen sowie und dem Kloster für die Beherbergung.
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