Von Bienen und Blumen

Die Bestäubungsleistung der Bienen und alles, wie Menschen die Tierchen bei ihrer Arbeit unterstützen können, steht bei einem Informationsabend heute, Donnerstag, im Gartenschulhaus im Naturerlebnisgarten des Klosters auf dem Programm. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
19.03.2015
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"Die Gesundheit der Bienen geht uns alle etwas an", unterstreicht Michael Selinger. Dem Leiter der Umweltstation Waldsassen wäre deshalb ganz wichtig, dass heute Abend möglichst viele Leute den Vortrag von Dr. Friedgard Schaper besuchen.

"Die Biene leistet einen enormen Beitrag zur Steigerung unserer Ernteerträge und bestäubt im Übrigen über 90 Prozent der heimischen Blumen", erklärt Selinger. Wie die kleinen Helfer mit gezielten Pflanzungen über das ganze Jahr unterstützt werden können, damit sie gut genährt überwintern können, erklärt Dr. Friedgard Schaper, heute Abend bei ihrem Vortrag im Gartenschulhaus des Klosters. Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Organisatoren freuen sich mit der Referentin -sie ist begeisterte Bienenexpertin und ehemalige Leiterin des LWG Fachzentrums Bienen (Veitshöchheim) - auf viele Besucher. Der Eintritt ist frei.

Selinger unterstreicht die Ertragssteigerung etwa bei Birnbäumen durch die Bestäubung der Honigbiene. "Viele alte Birnbäume sind schon mangels Ernteertrag der Motorsäge zum Opfer gefallen, dabei haben einfach nur die bestäubenden Bienen gefehlt ...", teilt Selinger mit.

Die Umweltstation Waldsassen unter dem Dach der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen bemüht sich seit Jahren, um eine Arten- und blütenreiche innerstädtische Umgebung und bietet auch im Naturerlebnisgarten viele Anreize seinen Garten bienenfreundlicher zu gestalten. Wer eine reiche Ernte und eine bunt blühende Blumenwiese haben möchte, der könne auf Bienen als wichtige Helfer nicht verzichten. Die Bestäubungsleistung, die ein Mensch mit sehr hohem Arbeitsaufwand leisten müsste, übernehmen die Bienen quasi nebenbei. Im Frühjahr wäre die Vielfalt der zu bestäubenden Pflanzen groß. "Im Sommer und Herbst dagegen nimmt sie immer mehr ab, da in den Gärten dann oft nur noch "bienenunfreundliche" Pflanzen wachsen.
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