Vorm Abbruch

Der Abbruch des restlichen Werks A der Porzellanfabrik Bareuther (Bild) wird jetzt in die Wege geleitet. Die Mittel für die Beteiligung der Stadt Waldsassen - maximal 500 000 Euro - sind im Haushalt 2015 eingeplant. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
10.04.2015
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Die frühere Tunnelofen-Halle ist das letzte Relikt der Porzellanfabrik Bareuther. Jetzt sind offenbar die Tage der Industrieruine bald gezählt.

Mit dem Abbruch der maroden Gebäude, das im Herbst 2013 im Zusammenhang mit einem Gewaltverbrechens bekannt geworden waren, dürfte es in diesem Jahr wohl nichts mehr werden. Wohl aber ist die Beseitigung des restlichen Werks A auf den Weg gebracht. In Kürze wird die Stadt für einen symbolischen Preis das 23 000 Quadratmeter große Areal von der Porzellanfabrik Bareuther in Liquidation erwerben. Sie wäre für die Bodensanierung verantwortlich. Doch weil von der früheren AG finanziell nichts mehr zu erwarten ist, sieht das Bodenschutzgesetz eine Alternativlösung vor. Im Wege der "Ersatzvornahme" darf sich das Landratsamt um die Altlastenbeseitigung kümmern.

Gewerbegebiet

Laut Gutachten kostet die Aktion maximal 2,5 Millionen Euro. 20 Prozent - 500 000 Euro - würde die Stadt tragen - und auf diese Weise ein Gewerbegebiet in attraktiver Lage an der Mitterteicher Straße erhalten.
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