Wandern unter weißblauem Himmel

Bürgermeister Bernd Sommer (rechts) hieß die 220 Teilnehmer am Inklusiven Wandertag des BVS-Reha-Sportvereins Waldsassen in der Parkanlage "Schwanenwiese" willkommen. Bild: jr
Lokales
Waldsassen
14.09.2015
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Der älteste Teilnehmer - Gottfried Hecht - zählte stolze 91 Lenze. Die beiden Jüngsten - Philipp und Jonas - waren gerade mal zwei und drei Jahre alt.

Herrlichstes spätsommerliches Wetter war der Lohn für die 220 Wanderer, die am Sonntag am Inklusiven Bezirkswandertag des BVS-Reha-Sportvereins Waldsassen teilnahmen (wir berichteten bereits). "Bei uns sind alle Teilnehmer Sieger", sagte Vorsitzender Dieter Menzel, als er am Vormittag gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Sommer, BLSV-Kreisvorsitzendem Andreas Malzer und Bezirkssportwart Josef Pohl die Wanderer in der Parkanlage "Schwanenwiese" auf die Strecke schickte. In seiner Begrüßung freute sich Menzel, dass der Wandertag zum zweiten Mal als Inklusiver Wandertag ausgerichtet werden kann. Zumindest die 3,5 Kilometer lange Strecke konnte mit Rollstühlen befahren werden. Dank galt den Streckenwarten Robert Zinnecker und Hugo Balk: Sie hatten die drei Strecken ausgesucht und beschildert.

"Jetzt geht's los"

Unterstützung fanden die Waldsassener beim Rotary-Club Stiftland. Der war gleich mit 12 Mitgliedern gekommen und kümmerte sich um die Verpflegung der Teilnehmer. Eine weitere Aufgabe war Streckenposten zu stellen. An drei Verpflegungsstationen konnten sich die Teilnehmer unterwegs stärken. Bezirkssportwart Josef Pohl meinte: "Jetzt geht's los" und dankte dem ausrichtenden Waldsassener Verein für eine hervorragende Organisation. "Genießen Sie das herrliche Wetter die Landschaft und machen sie sich einen schönen Tag." Bürgermeister Bernd Sommer meinte: "Heute zeigt sich Waldsassen von seiner besten Seite. Ich wünsche ihnen viel Freude, wenn sie durch die Fluren von Waldsassen laufen."

Die Teilnehmer aus der Oberpfalz klärte er auf, dass sich die Stadt um den Titel "Unesco-Weltkulturerbe" beworben hat - wegen der einmaligen Landschaft. Der Bürgermeister machte weiter deutlich, dass in Waldsassen Inklusion gelebt wird. "Wir sprechen nicht viel darüber, wir machen es einfach." Anschließend schickte er die Wanderer virtuell mit seiner "Fingerpistole" auf die Strecke.

Stärkste Gruppe

Am frühen Nachmittag wurden die Wanderer ausgezeichnet. Als die drei stärksten Gruppen wurden Neutraubling mit 45 Teilnehmern, Auerbach mit 40 Teilnehmern und Weiden mit 30 Wandern ausgezeichnet. Gastgeber Waldsassen stellte außer Konkurrenz mit 47 Wanderern die stärkste Gruppe. Wichtig war allen die Spaß und die Freude, sich unter Gottes freiem Himmel gesund und munter bewegen zu können.
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