Wettreiten auf Wassernudeln

Über Urkunden und ein leckeres Eis freuten sich alle Teilnehmer. Wasserwacht-Jugendleiterin Tanja Schneider (links) und ihre Helfer hatten für erfrischende Spiele gesorgt. Bild: kdi
Lokales
Waldsassen
09.09.2015
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Kurz vor Ende der Saison konnten sich die Kinder noch mal richtig im Freibad austoben. Die Wasserwacht hatte sich lustige "Spiele ohne Grenzen" ausgedacht.

Bei heißem Sommerwetter erlebten die Kinder einen bunten Nachmittag mit viel Spaß. Veranstalter dieser traditionellen Aktion im Ferienprogramm der Stadt Waldsassen war die Wasserwacht des BRK unter der Regie von Jugendleiterin Tanja Schneider. Zu absolvieren waren Aufgaben wie Rodeo mit "Wassernoodles" und Wasserbomben-Weitwerfen.

Typisch für "Spiele ohne Grenzen" war der Wassertransport mit einem Wäschekorb. Innerhalb von vier Minuten musste möglichst viel Wasser mit den Händen in den Korb gefüllt, über eine Strecke transportiert und in einen Eimer entleert werden. Wer dann am Schluss den größten Inhalt vorweisen konnte, hatte die Höchstpunktzahl erreicht. Einfacher war das Wasserbomben-Weitwerfen. Auf eine Entfernung von sechs Metern sollten möglichst viele von fünf Wasserbomben-Ballons in einem Wäschekorb landen.

Spannend war auch die Schatzsuche im Schwimmbecken. Dabei galt es, bunte Glassteinchen, die auf dem Boden des Beckens verteilt waren, zu finden und durch Tauchen herauszuholen. Wer dabei am schnellsten fünf Steinchen herausgefischt hatte, bekam die meisten Punkte. Bei einem Quiz waren zehn Fragen zu beantworten. Mehrere Antwortmöglichkeiten führten so manchen Teilnehmer in die Irre. Denn wer weiß schon auf Anhieb, in welchem Märchen "Bär" und "Falke" vorkommt? Die Lösung: "Schneeweißchen und Rosenrot". Beim Wettrennen mit den Wassernudeln mussten die Kinder bis zu einer Wendemarke und wieder zurück "reiten". Die Zeit wurde nach dem Anschlag am Beckenrand gemessen.

Da bei "Spiele ohne Grenzen" der olympische Gedanke "Dabeisein ist alles" im Vordergrund stehen sollte, gab es bei den Wettbewerben keine Verlierer. Alle Mannschaften bekamen Siegerurkunden. Alina Helm, Sophia Schoefl, Leon und Etienne Gärtner, Lena und Vivien Hart, Yannik Abdul-Rahman sowie Daria, Dominika und Daniela Cotlova waren in drei Gruppen angetreten, wobei am Ende die Gruppe "Grün" mit 16 Punkten vor "Schwarz" mit 12 und "Lila" mit 8 Punkten am besten abschnitt. Aber was für die meisten bei dem heißen Sommerwetter noch wesentlich wichtiger war - zur Belohnung für die eifrige Teilnahme gab's für jeden ein Eis.
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