Wie aus Pflänzchen Riesen werden

Lokales
Waldsassen
27.10.2014
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Einmal war der Rasenmäher, schuld, das andere Mal der Hund. Warum so mancher Kürbis nichts geworden ist, verrieten jetzt die Viertklässler der Markgraf-Diepold Grundschule bei der Preisverleihung. Einige ihrer Mitschüler machten hingegen fette Beute.

Anders als in den Vorjahren hatte der Obst- und Gartenbauverein im Mai, statt der sonst vorgezogenen Sonneblumenpflänzchen, Kürbispflanzen an die Viertklässler der Grundschule zur Aufzucht übergeben.

Die Ergebnisse konnten die kleinen Nachwuchsgärtner bis Ende August im Rathaus zur Begutachtung durch Robert Treml anmelden. Am Freitag fand die Prämierung vor versammelter Mannschaft statt. Rektorin Maria Pindl freute sich, dass der Verein weiter an dieser Tradition festhält und bedankte sich dafür bei Klaus Schuster und Robert Treml. Letzterer bedauerte es ein wenig, dass diesmal nur vier Rückmeldungen eingegangen sind.

Man sei davon ausgegangen, dass die meisten Kinder Zugang zum elterlichen Haus- oder Schrebergarten haben und über einen passenden Standort (Kompost) verfügen , wo sie die zarten Pflänzchen hegen und pflegen können, sagte Treml.

Als die Schulleiterin fragte, warum denn bei so vielen die Ernte eher bescheiden ausfiel, kam Erstaunliches zutage. Einmal war der Vater beim Rasenmähen über die Pfleglinge gefahren. Ein anderes Mal hat der Hund den kleinen Kürbis "markiert", bis er eingegangen ist.

Mehr Glück hatte da Julia Sagstetter. Sie erntete ein riesiges Exemplar. Beim Erntedanksonntag präsentierte sie es bereits in der Basilika. Zum Transport in die Schule, musste die Mama tatkräftig mit anpacken. Neben Julia durften sich auch Barbara Grötsch, Alina Helm und Julia Stier über je einen Kopfhörer als Preis freuen.
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