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Lokales
Waldsassen
18.12.2014
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Auf den ersten Blick sind die Beschlüsse Formsache. Auf den zweiten aber wird deutlich: Im Stadtrat sind die Weichen für besondere Vorhaben gestellt worden.

So fasste das Gremium den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan "ehemaliges SV-Gelände". Dort wird bekanntlich das örtliche Bauunternehmen Kassecker eine weitere Fertigungsstätte errichten; das Bürogebäude ist zurzeit im Bau. Für die künftige Nutzung geändert worden ist der Bebauungsplan "Teufelswehr". Dieser betrifft den Bereich an der unteren Pfaffenreuther Straße. Auf der Fläche der ehemaligen Franz-Brauerei soll eine größere Eigentumswohnanlage entstehen (wir berichteten). Bisher waren dort auf jeweils zwei Parzellen Einfamilienhäuser sowie Geschoß-Wohnungsbau vorgesehen.

"Passt nicht zusammen"

Johannes Schuster fragte, warum dort auf eingeschossige Gebäude verzichtet werden sollte und wollte deshalb Einfamilienhäuser auch künftig erlauben. Denn nicht jeder wolle ins Gebiet rechts der Schützenstraße. "Das passt nicht zusammen", sagte dazu der Leiter der Bauverwaltung, Martin Rosner. Er argumentierte mit einem schwierigen Übergang von großen zu kleineren Gebäuden.

Rosner verwies auch darauf, dass diese - bei der aktuellen Planung nicht benötigten Parzellen - auch als Ausgleichsflächen genutzt werden könnten. Harald Hertel bewertete dies als glücklichen Umstand. Denn in diesem alle müssten nicht andere Gebiete für diesen Zweck beansprucht werden.
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