Zehnte Obstbörse in Waldsassen
50 Apfel- und Birnensorten

Bei einer Vorbesprechung im Naturerlebnisgarten stellten die Verantwortlichen das umfangreiche Programm der 10. Waldsassener Obstbörse vor. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
24.09.2014
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"Regionale Vielfalt statt globalem Einerlei" lautet am Sonntag, 28. September, das Motto bei der zehnten Obstbörse in Waldsassen. Dabei dürfen sich die Besucher auf ein reichhaltiges Angebot und ein attraktives Rahmenprogramm freuen.

Gemeinsam laden der Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege und die Umweltstation der Abtei Waldsassen ab 11 Uhr in den Naturerlebnisgarten ein. An über 30 Ständen und Stationen dreht sich alles ums Obst und alles mögliche, was damit im Zusammenhang steht. Zu feiern gibt es übrigens gleich zwei Jubiläen - so findet die Obstbörse zum zehnten Mal statt und auch die Umweltstation kann auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Damit zählt sie zu einer der ältesten in ganz Bayern.

Wie Harald Schlöger, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landschaftspflege beim Landratsamt Tirschenreuth, bei einer Vorbesprechung Anfang dieser Woche betonte, habe sich der Naturerlebnisgarten der Umweltstation im vergangenen Jahr als neuer Standort für die Obstbörse bewährt. "Der Besucherzuspruch war einfach grandios", erinnerte sich Schlöger. Allerdings habe man damals die Obstbörse mit der Eröffnung der Fischwochen zusammengelegt.

In diesem Jahr werde das Ganze zwar etwas kleiner ausfallen, die Besucher könnten sich aber dennoch auf zahlreiche Attraktionen einstellen. Als Beispiel nannte Harald Schlöger den Verkauf von besonderen Obstsorten, Trockenobst, Honig- und Wachserzeugnissen, Marmeladen und Gelees. Mit Verkaufsständen seien auch Biolandwirte aus der Region und Kunsthandwerker vor Ort.

Als eine Besonderheit der Obstbörse stellte Schlöger das Mitwirken des tschechischen Kleingärtnerverbandes mit den beiden Kreisverbänden Eger und Tachau heraus, die auch bei der Vorbesprechung anwesend waren. Sie werden typische Obst- und Gemüsesorten aus dem Nachbarland präsentieren und über das Kleingartenwesen in Tschechien informieren.

50 Apfel- und Birnensorten

Schlöger betonte weiter, dass die Besucher am Stand des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landschaftspflege wieder die Gelegenheit hätten, über 50 Apfel- und Birnensorten aus der Region kennenzulernen - darunter auch schorfresistente Sorten, die hervorragend für den Anbau im Hausgarten geeignet seien. Bei der Sortenbestimmung helfen den Besuchern zwei versierte Pomologen. Die Umweltstation wird das Angebot um Informationen über alte Nutztierrassen ergänzen.

Neben den vielen Obstsorten können sich die Besucher auch andere Schmankerl schmecken lassen. So bieten die Helfer der Kaffeestube der Umweltstation Kaffee und selbst gebackene Kuchen an, Hermann Malzer verkauft Bratwürste, die mit Wildkräutern aus dem Garten der Umweltstation zubereitet wurden.

Kreisfachberater Harald Schlöger und der Leiter der Umweltstation, Michael Selinger, hoffen zusammen mit allen Mitorganisatoren auf viele Besucher.
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