Zweifel wollen gelobt werden

Stehend Verleger Dr. Andreas Eichler, links Leser Hermann Friedrich. Auf der Leinwand Pater Gabriel zusammen mit Birgit Eichler, die das Buch illustriert hatte. An "seine Waldsassener" ließ Pater Gabriel Grüße ausrichten. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
08.12.2015
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Pater Gabriel, der seinen Lebensabend in einem Seniorenstift in Innsbruck verbringt, ist den Waldsassenern als letzter Spiritual des Klosters in bester Erinnerung. Jetzt ist ein weiteres Buch mit Gedanken des sympathischen Ordensmannes erschienen.

In Verbindung mit dem zweiten Weihnachtsmarkt-Wochenende hatte das Team der Stadtbücherei um Marianne Kunz am Samstagabend zu einer Lesung und Buch-Neuvorstellung mit Weihnachtsgeschichten und Aphorismen von Pater Gabriel Lobendanz eingeladen. Pater Gabriel Lobendanz hätten die Besucher sicherlich gerne wieder gesehen, doch wäre die Reise ins Stiftland für den Zisterzienser-Pater zu strapaziös gewesen, hieß es.

Grüße an die Waldsassener

Dafür hatte Büchereileiterin Marianne Kunz Verleger Dr. Andreas Eichler eingeladen. Mit ihm gekommen waren dessen Ehefrau Birgit als Grafikerin und Hermann Friedrich als Leser. Dr. Andreas Eichler überbrachte die Grüße von Pater Gabriel an "seine Waldsassener", ging auf die freundschaftlichen wiederholten Begegnungen mit Pater Gabriel ein und unterstrich die humorvolle Art und Weise, mit der Pater Gabriel Lobendanz seine Aphorismen niederschreibt. Wie Eichler ausführte, habe Pater Gabriel bei der Buchvorstellung am 27. November in Innsbruck seine Aphorismen in einer fast zweistündigen Veranstaltung persönlich vorgetragen. Nach einem Gitarrenstück, gespielt von Nathalie Horn, bedauerte es Hermann Friedrich, dass er aus Zeitmangel nicht all über 80 im Buch enthalten Aphorismen aus der Neuerscheinung "Auch die Zweifel wollen gelobt werden" vorlesen konnte.

Nikolaus und Engelchen

Nach einem weiteren Musikstück las Hermann Friedrich noch eine Weihnachtsgeschichte von Ute Dietrich sowie ein weihnachtliches Gedicht von Erich Kästner. Danach stattete der Nikolaus mit seinem Engelchen, verkörpert von Günther Juba und Marianne Kunz mit dem "himmlischen Gefährt" - der Personenaufzug in der Stadtbücherei - empor gefahren zu den Besuchern und hat für sie alle ein kleines Geschenk dabei. Dr. Andreas Eichler und Hermann Friedrich mussten dabei als Stab- und Ruten-Halter herhalten.

Bürgermeister Bernd Sommer bedankte sich zu einem bei den Referenten des Abends und beim Büchereiteam für diese tolle Idee. Wie Sommer sagte, müsse eine Lesung nicht Stunden dauern, sondern die Qualität sei wichtig. Das Vorlesen der Aphorismen habe auch nachdenklich gemacht, sagte Bernd Sommer. An wen und was habe Pater Gabriel Lobendanz wohl gedacht, als er dieses und jenes schriftlich festhielt? (Info-Kasten)

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.litterata.com/
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