Bagger am Bareuther-Gelände
Abbruch und Revitalisierung

Politik
Waldsassen
30.01.2016
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Gebaggert wird schon. Auf dem alten Bareuther-Fabrikgelände, das letzte Relikt der Porzellanindustrie in der Klosterstadt, sollen Gewerbeflächen entstehen.

Die recht milde Witterung begünstigte offenbar den Start der Arbeiten. Den Auftakt kündigte Bürgermeister Bernd Sommer beim Neujahrsempfang an. Die Beschlüsse hatte der Stadtrat im Dezember in nichtöffentlicher Sitzung gefasst, informierte Sommer beim Januar-Treffen. Das geowissenschaftliche Büro Dr. Walcher in Waldsassen war mit der Vorerkundung der Bausubstanz zum Preis von 10 552,92 Euro beauftragt worden. Das Büro übernimmt auch die geologische Baubegleitung, die Koordination dieser Arbeiten im kontaminierten Bereich und die Dokumentation für 20 134,80 Euro. Die Firma Erd- und Tiefbau GmbH Ebersbach erhielt den Auftrag für die Rodungsarbeiten für 9490,25 Euro sowie für die Abbrucharbeiten für 942 998,88 Euro brutto.

Die Fabrikruinen rückten im Herbst 2013 in den Blick der Öffentlichkeit - als Tatort eines Gewaltverbrechens. Im Sommer 2015 hatte die Stadt die Fabrikruine erworben.
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