Delegation aus Berlin in der Glashütte Lamberts
Bundesweit einzigartig

Geschäftsführender Gesellschafter Hans Reindl Meindl (rechts) erläuterte MdB Dr. Eva Högl in der Glashütte die einzelnen Stationen zur Herstellung von mundgeblasenem Flachglas. Von links die Lamberts Mitarbeiter Enrico Gubrilo und Dominik Grötsch sowie Dominik Brütting (Mitarbeiter von MdB Grötsch), Kreisrat Rainer Fischer, Lamberts-Prokurist Robert Christ, MdB Marianne Schieder und MdB Uli Grötsch. Bild: privat
Politik
Waldsassen
17.06.2016
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Jedes vor 1915 errichtete Gebäuden hatte damals zwangsläufig mundgeblasene Fensterscheiben. Für Denkmalschützer bedeutet das: Sie müssen eben solches Glas bei Sanierungen verwenden - und kommen somit an Produkten aus Waldsassen nicht vorbei.

"Wir hatten sehr viel Zeit", freut sich Prokurist Robert Christ, dass sich die Delegation einen nachhaltigen Eindruck von dem Unternehmen vermittelt ließ. Bundestagsabgeordnete Dr. Eva Högl besuchte am Donnerstag die Glashütte Lamberts. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion begleiteten MdB Uli Grötsch, MdB Marianne Schieder sowie SPD-Kreisrat Rainer Fischer.

"Es war ein gutes Gespräch", bilanzierte Christ gegenüber dem NT im Anschluss an das Treffen den Verlauf. Die Abgeordnete - deren Ehemann ist Architekt - ist nach den Worten von Christ gut vernetzt, wie auch die weiteren Mitglieder aus der SPD-Fraktion in Berlin. Davon könnte die Glashütte, die als einziger Hersteller bundesweit Flachglas in traditioneller Fertigung herstellt, in der Folge profitieren.

Schwer beeindruckt sei der Gast aus Berlin gewesen während der Führung unter Leitung von Gesellschafter-Geschäftsführer Hans Reiner Meindl. Dabei erfuhr die Bundestagsabgeordnete aus Berlin-Mitte, wo viele Objekte unter Denkmalschutz stehen und zu sanieren sind, auch viel Hintergrund-Informationen über die Thematik.

Korrekte Bezeichnung


Wichtig war den Lamberts-Leuten vor Ort etwa zu erklären, dass in Ausschreibungen für die Sanierung von unter Denkmalschutz stehenden Objekten eben bei Gebäuden vor 1915 streng auf korrekte Bezeichnungen zu achten sei. So wäre nicht nur der Begriff "Flachglas" sondern eindeutig "mundgeblasenes Flachglas" zu verwenden. Auf diese Weise ließe sich das Unternehmen als anerkannter Kulturträger unterstützen.
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