Flüchtlingsarbeit Thema beim Familienstammtisch
Integration mit sichtbarem Erfolg

Bürgermeister Bernd Sommer
Politik
Waldsassen
22.03.2016
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Zum Familienstammtisch hatte die Stadt Waldsassen in den Gasthof "Goldener Hahn" eingeladen - Leute, die sich in den Bereichen, Jugend, Kinder und Familie engagieren. Gekommen waren Vertreter der Kindergärten, Schulen und Vereine. Bürgermeister Bernd Sommer ging dabei auch auf die Asylproblematik ein. Dabei dankte er allen, die sich in Waldsassen mit dieser Thematik beschäftigen.

"Hier in Waldsassen wird echte Integration abgeliefert. Erste Erfolge sind schon sichtbar, darauf bin ich sehr stolz." Erste Ausbildungsverträge seien schon abgeschlossen worden. Dennoch laufe man Gefahr, von der "großen Politik" angesteckt zu werden. Sommer betonte einmal mehr, dass jede Kommune gefordert sei, Asylbewerber aufzunehmen, "... auch Waldershof, denn es ist eine kommunale Aufgabe zu helfen", betonte er ausdrücklich. In Waldsassen laufe es sehr gut. Im Hinblick auf die weitere Zuteilung von Flüchtlingen nach Waldsassen sagte Sommer aber: "Stopp, denn jetzt sind mal die anderen dran."

Oma-Service und Badetag


Eine junge Frau erkundigte sich, ob es nicht möglich wäre als Begrüßungsgeschenk für junge Familien Einweg-Windeln auszugeben. Weitere Anregungen waren eine Art Rappelkiste oder ein Paten-Oma- oder Opa-Service. Zudem regte sie einen Warmbadetag im Hallenbad an. Auch könne sie sich eine Ausweitung des Ferienprogramms auch in den anderen Ferien vorstellen.

Privates Netzwerk


Kritik übte die Frau auch an den vielen "Hundehäufchen" und den freilaufenden Hunden, vornehmlich in der Parkanlage Schwanenwiese. Im Laufe des Abends wurde auch über so manche Fußgängerampel und Zebra-Streifen diskutiert, die oftmals von den Autofahrern nicht wahrgenommen werden. Gut frequentiert werde auch der Skate-Park, jedoch gebe es auch hier noch einige Verbesserungen, wie beispielsweise eine Beschattung des Sandspielbereiches. Melanie Püttner freute sich über das große private Netzwerk in Waldsassen, das auch genützt werde.

Stopp, denn jetzt sind mal die anderen dran.Bürgermeister Bernd Sommer im Hinblick auf die Unterbringung weiterer Flüchtlinge
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