Forstbetrieb ein stattliches Unternehmen
Waldumbau für Klimawandel

Robert Rieß ist zum 25- jährigen Arbeitsjubiläum mit einer Urkunde beglückwünscht worden. Von links Personalratsvorsitzender Peter Malzer, Forstbetreibsleiter Gerhard Schneider, Robert Rieß und der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer. Bild: kgg
Politik
Waldsassen
18.04.2016
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Ein stattliches Unternehmen ist der Forstbetrieb Waldsassen. Leiter Gerhard Schneider nannte jetzt bei der Personalversammlung konkrete Zahlen und schilderte die Aufgaben.

Bei dem Treffen in der Aula der Zisterzienserinnenabtei Waldsassen ist auch der langjährige Mitarbeiter Robert Rieß ausgezeichnet worden (siehe eigenen Bericht). Wie Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider ausführte, bewirtschaftet der Forstbetrieb Waldsassen mit seinen 61 Beschäftigten rund 23 000 Hektar in 10 Forstbetrieben der nördlichen Oberpfalz und dem südöstlichen Oberfranken. Jährlich werden rund 165 000 Kubikmeter Holz geerntet. Neben dem Hauptprodukt Bau- und Industrieholz werden etwa 10 Prozent als Brenn- und Rechtholz genutzt. Der Waldumbau stellt hinsichtlich des Klimawandels einen Aufgabenschwerpunkt am Forstbetrieb dar, sagte Gerhard Schneider. Jährlich werden 100 Hektar mit Mischbaumarten wie Buche, Ahorn, Esche, Douglasie, und Tannen bepflanzt. Alle forstbetrieblichen Arbeiten basieren auf der Idee der nachhaltigen und naturnahen Forstwirtschaft. Diese, so Schneider weiter, ermögliche das Miteinander von Holznutzung, Naturschutz und Erholung. Neben rund 700 Kilometer Forstwegen, die auch als Rad- und Wanderwege sehr gut geeignet sind, finde man in den hiesigen Wäldern auch zahlreiche Erholungs- und Naturschutzschwerpunkte.

Der Forstbetriebsleiter verwies hier auf des Bundesnaturschutz-Großprojekt Waldnaabaue im Land der 1000 Teiche, den Naturpark Steinwald hin, die für die Besucher interessant und abwechslungsreich sind.

Vierteljahrhundert beim Forst

Waldsassen. (kgg) Die Betriebsversammlung des Forstbetriebs in der Aula des Klosters war für Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider und dem Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, ein schöner Anlass: Robert Rieß erhielt zum 25-jährigen Arbeitsjubiläum Glückwünsche und eine Urkunde. Robert Rieß, der zuvor sieben Jahre als Gas- und Wasserinstallateur beim Bauunternehmen Bergauer tätig war, entschied sich den Beruf zu wechseln und die Laufbahn des Forstwirtes einzuschlagen. Am 1. September 1992 begann Rieß als Seiteneinsteiger seine Ausbildung am damaligen Forstamt Tirschenreuth, bei dem er nach erfolgreich abgelegter Prüfung bis 2005 tätig war. Im Zuge der Forstreform wechselte Robert Rieß dann zu den neu gegründeten Bayerischen Staatsforsten an den Forstbetrieb Waldsassen wo er seitdem als Vorarbeiter tätig ist. Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider und Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer gratulierten Robert Rieß und wünschten ihm unter Beifall der Belegschaft Gesundheit, Erfolg und unfallfreies Arbeiten.
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