Kommunalpolitischer Arbeitskreis des SPD-Ortsvereins besucht Mineralwasserabfüller
Kondrauer setzt weiter aufs Mehrwegsystem

Geschäftsführender Gesellschafter Jonas Seidl begleitete Mitglieder des kommunalpolitischen Arbeitskreises des SPD-Ortsverbands durch die Anlagen des Kondrauer Mineralbrunnens. Bild: hfz
Politik
Waldsassen
06.06.2016
80
0

Jonas Seidl, geschäftsführender Gesellschafter bei Kondrauer, freute sich über die einheimische Besuchergruppe besonders: 1500 Leuten zeigt er jedes Jahr das Unternehmen. Doch unter den Gästen seien nur wehr wenige aus der Region, erklärte Seidl bei der Begrüßung des kommunalpolitischen Arbeitskreises des SPD-Ortsvereins.

Während des Rundgangs durch den Kondrauer Quellenpark erläuterte Herr Seidel die Geschichte der Firma. Die erste urkundliche Erwähnung des Vorkommens von Mineralwasser reiche zurück ins Jahr 1281. Im Jahr 1668 wurde das erste Kondrauer Mineralwasser in Tonkrügen an den bayerischen Fürstenhof geliefert. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Kondrauer zum offiziellen königlich-bayerischen Hoflieferanten - darauf sei man besonders stolz. "Wir verstehen uns als das bayerische Mineralwasser", so Seidl.

Jonas Seidl beschrieb den Weg des Wassers von der Quelle bis hin zum Kunden. Dabei erfuhren die Gäste, dass fünf Quellen zur Verfügung stehen, dass aus vier der Quellen Mineralwasser aus etwa 300 Meter Tiefe an die Oberfläche gefördert werden. Bis in 85 Meter Tiefe reiche das Sperrrohr: Es verhindere, dass Verunreinigungen in die Quelle eindringen können. Nur saubere Quellen mit keinerlei Verschmutzungen garantierten die herausragende Qualität des gewonnenen Mineralwassers. Dieses sei ein natürliches Lebensmittel, aus dem nur durch eine rein physikalische Behandlung das gelöste Eisen entfernt werde. Abgefüllt werde das Wasser in die klassische Mineralwasser-Flasche sowie in moderne PET-Gebinde. Auf jeden Fall setze man bei Kondrauer weiterhin auf das Mehrwegsystem. Besonders stolz sei man deshalb auch auf die Entwicklung der neuen 0,75 Liter-Mehrweg-Leichtglasflasche. Dafür erhielt die Firma auch den Innovationspreis der Deutschen Umwelthilfe. Nach der Verkostung des Sortiments bedankte sich Organisationsleiter Helmut Zeitler für die interessanten Eindrücke übers "Mineralwassers von nebenan" mit einem kleinen Geschenk.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.