Revitalisierung Bareuther-Gelände
Geräuschlos

Voraussichtlich bis Herbst beendet sein sollen die Arbeiten am früheren Gelände der Porzellanfabrik. Bild: kgg
Politik
Waldsassen
22.06.2016
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Die Abbrucharbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Porzellanfabrik Bareuther Werk A sind beendet. Nun geht es um die Grundwasserabsenkung. Außerdem muss der Untergrund saniert - will heißen ausgekoffert werden.

"Das läuft geräuschlos", sagte Bürgermeister Bernd Sommer jetzt in öffentlicher Sitzung des Stadtrats. Das Bauamt hatte zu dem Treffen die aktuell laufenden Maßnahmen aufgelistet. Kaum spürbar wären die Arbeiten am früheren Werk A, hieß es im Stadtrat über die Maßnahme, mit Ausnahme der Behinderungen auf der Bundesstraße B299 im Zusammenhang mit der Verlegung von Wasserversorgungsleitungen. Auf Anfrage von Bernhard Lux (Freie Wähler) erklärte Sommer, dass die Maßnahme voraussichtlich im Herbst beendet sein könnte. Das Projekt sei innerhalb des Zeitrahmens.

Beendet ist dem Bericht zufolge inzwischen der Anschluss der Dorfgemeinden Mammersreuth, Schloppach und Hundsbach an das Breitbandnetz. Bürgermeister Bernd Sommer verwies auf einen zweiten Bauabschnitt, um noch weitere Dörfer und Weiler an die schnelle Datenautobahn anzubinden.

Schule barrierefrei


Im Bericht des Bauamts ist noch auf die - inzwischen abgeschlossenen - Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Münchenreuth-Schottenhof verwiesen worden. Seit Mitte Mai laufen außerdem die Arbeiten für die wie es heißt, "barrierefreie Ertüchtigung" der Markgraf-Diepold-Grundschule. Zunächst waren dort diverse Staubschutzwände eingezogen, ehe im Erd- und Kellergeschoss die Abbruch- und Roharbeiten für den Aufzugsschacht ausgeführt wurden.

"Für absolut kleines Geld"


Zum Bürgerfest eröffnet werden soll bekanntlich das Kunsthaus. Für das Projekt unter der Trägerschaft der Stadt Waldsassen fließen Fördergelder aus dem Bayerischen Kulturfonds in Höhe von 100 000 Euro - für Bürgermeister Bernd Sommer eine großartige Nachricht. "Damit verringert sich der Eigenanteil der Stadt Waldsassen." Der wäre zunächst bei 220 000 Euro gewesen und sinke nun unter 200 000 Euro oder sogar gegen 150 000 Euro. Damit wäre die Kunstscheune mit einer ausstrahlenden Bedeutung und Wirkung für "absolut kleines Geld" zu haben.
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