Stadtrat billigt Änderung der Hundesteuersatzung
Für einen Jagdhund nur die Hälfte

Politik
Waldsassen
11.05.2016
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Bei der Bürgerversammlung im November war die Vergünstigung beantragt worden. Jetzt hat der Stadtrat die Anregung umgesetzt und die Hundesteuersatzung entsprechend geändert: Demnach zahlen Besitzer von Hunden, die bei der Jagd eingesetzt werden, nur mehr 21 Euro - die Hälfte des Betrags, der sonst für den ersten Hund fällig ist.

Allerdings wird die Ermäßigung nur für einen Jagdhund gewährt; für den zweiten Hund sind 52 Euro jährlich fällig, für jeden weiteren Hund 62 Euro. Die Hundesteuer war zuletzt in der Oktober-Sitzung 2015 angepasst worden. Bereits 2011 waren bei der Anhebung der Hundesteuer sämtliche "Ermäßigungs-Tatbestände", wie es in der Sitzungsvorlage heißt, aufgehoben worden.

Die Verwaltung hatte im Hinblick auf die "verhältnismäßig geringe Jahressteuer" eine nochmalige Änderung der Hundesteuersatzung als "nicht sachgerecht" erachtet. 2011 waren 9 Jagdhunde im Stadtgebiet gemeldet; aktuell dürften nach Einschätzung der Stadtverwaltung ähnlich viele Hunde gemeldet sein, die von Forstbediensteten, Berufsjägern oder Inhabern eines Jagdscheins gehalten werden.
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