VdK Waldsassen zweitstärkster Ortsverband im Landkreis
Mitgliederstand steigt weiter

Die geehrten VdK-Mitglieder Renate Riedl und Alexandra Fröhlich (vorne, von links) mit (hintere Reihe, von links) Kreisgeschäftsführer Harald Gresik, Vorsitzendem Sebastian Zeitler und Bürgermeister Bernd Sommer. Bild: kdi
Politik
Waldsassen
14.04.2016
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13 Austritte, 11 Sterbefälle. Anderen Vereinen mag eine solche Statistik massive Probleme bereiten. Doch 27 Neuaufnahmen machen die Verluste wieder wett: Mit 449 Mitgliedern ist der VdK-Ortsverband der zweitstärkste im Landkreis.

Berichte des Vorstands und die Ehrung langjähriger Mitglieder standen bei der Mitgliederversammlung des VdK-Ortsverbandes im Vereinslokal "Goldener Hahn" auf der Tagesordnung. Vorsitzender Sebastian Zeitler bedankte sich zu Beginn seines Rechenschaftsberichtes bei den Mitarbeitern der Kreisgeschäftsstelle für die stets gute Zusammenarbeit und unterstrich die Unterstützung der Mitglieder bei der Sammlung "Helft Wunden heilen!" Als großen Erfolg bezeichnete er auch die Fahr zur Messe "die 66" nach München. Auch zahlreiche Kranken- und Geburtstagsbesuche standen auf dem Programm.

Der Kassenbericht, vorgetragen von Kassiererin Regina Zeitler, zeigte einen positiven Kassenstand. Für vorbildliche Kassenführung, geprüft vom Kreisverband, erhielt sie Lob und Anerkennung. Bürgermeister Bernd Sommer überbrachte die Grüße des Stadtrates und gab einen kurzen Ausblick auf das Asylrecht und dessen Handhabe. Es gelte dieses vor allem für Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten richtig umzusetzen und dabei die geltenden Grundrechte zu bewahren. Dabei soll jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass ausreichender bezahlbarer Wohnraum nicht nur für Asylbewerber geschaffen werden muss, sondern auch für alle minderbemittelten Mitmenschen.

Lobenswertes Ergebnis


VdK-Kreisgeschäftsführer Harald Gresik dankte für die ehrenamtliche Arbeit und lobte die Aktivitäten der gesamten Vorstandschaft des Ortsverbandes. Hinsichtlich der Mitgliederbewegung äußerte er sein Bedauern über das Ausscheiden von Mitgliedern, die, wenn sie über den VdK ihre Angelegenheiten zur Zufriedenheit erledigt haben, ihre Mitgliedschaft aufkündigen. Sie sollten dabei bedenken, dass beispielsweise später noch Gebrechen dazukommen könnten. Deren Honorierung müssten sie dann ohne die Hilfe des VdK durchsetzen.

Eine persönliche Beratung durch den VdK sei - trotz Internets - besser, da hier speziell auf den Fall eingegangen werden könne. Dazu verweist er auf 5484 Mitglieder, die dem VdK im Kreisverband ihr Vertrauen schenken. So wurden im vergangenen Jahr 692 Anträge gestellt, in 242 Fällen Widerspruch eingelegt und 105 Klagen gegen Entscheidungen erhoben. Diese Aktionen erbrachten eine Nachzahlungen in Höhe von rund 544 780 Euro. Die Reformierung der Pflegeversicherung und die bundesweite "Aktion Barrierefreiheit" sind ebenso auf Initiative des VdK zurückzuführen. Auch schon eine Informationsbroschüre in leicht verständlicher Sprache bedeute Barrierefreiheit.

Ehrungen


Von den 25 zu Ehrenden, die zur Versammlung eingeladen worden waren, sind zur 2 erschienen - Alexandra Fröhlich und Renate Riedl. Beiden überreichte Vorsitzender Sebastian Zeitler mit Bürgermeister Bernd Sommer und Kreisgeschäftsführer Harald Gresik Urkunde und Jubiläumsnadel für 10-jährige Treue zum Verband.

Richtig erben


In einem ausführlichen und gut gegliederten Referat informierte Notarin Sonja Pelikan über das Erbrecht. Dabei waren sieben Fragen zu beantworten die es im Erbfall zu beachten gibt: Die Notarin erläuterte den Begriff und die Bedeutung des Erbens und Vererbens und um die Frage der gesetzlichen Erben, um den Pflichtteil, was alles in einem Testament oder in einem Erbvertrag angeordnet werden oder wie der Erblasser die Verteilung regeln kann. Sonja Pelikan erläuterte auch den Unterschied zwischen Testament und Erbvertrag. Die Notarin ging dabei detailliert auf jede der Fragen ein und erläuterte dazu die rechtlichen Grundlagen.

Fazit dürfte für jeden der Zuhörer gewesen sein, dass es nicht falsch ist, vor dem Verfassen eines Testamentes sich rechtskundigen Beistand einzuholen.
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