Waldsassener SPD besichtigt neue Rettungswache
Deutlicher Anstieg der Einsatzzahlen

Mitglieder des kommunalpolitischen Arbeitskreises des SPD-Ortsvereins besichtigten jetzt die Rettungswache an der Mitterteicher Umgehung. Bild: hfz
Politik
Waldsassen
02.03.2016
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Waldsassen/Mitterteich. Nach der Führung durch das Gebäude beantwortete Wachleiter Raimund Köstler viele Fragen: Mitglieder des kommunalpolitischen Arbeitskreises des SPD-Ortsvereins Waldsassen besichtigten jetzt die Rettungswache an der Mitterteicher Umgehung.

Dabei wartete Köstler mit interessanten Zahlen auf: So sind in der BRK-Rettungswache 12 haupt- und 20 ehrenamtliche Kräfte eingesetzt. Zurzeit gehören auch 3 Auszubildende zum Team. Mit 229 Einsätzen im Januar sei ein deutlicher Anstieg der Einsatzzahlen zu verzeichnen - unter anderem 109 Notarzteinsätze, 51 Notfall-Fahrten und 47 Krankentransporte. Ohne ehrenamtliche Kräfte sei diese Leistung nicht zu erbringen. "Gerade am Tag des Besuchs war auch die Rettungswache ehrenamtlich besetzt", heißt es in der Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins.

Ungleichbehandlung


Ortsvorsitzende Angela Baumgartner bedankte sich im Namen aller Anwesenden für dieses hervorragende ehrenamtliche Engagement. Gerade zum Thema Ehrenamt gab es eine angeregte Diskussion. Im Gegensatz zu den Helfern der Feuerwehren haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Roten Kreuzes im Einsatzfall bisher keinen Anspruch auf Freistellung gegenüber ihrem Arbeitgeber. Diese Ungleichbehandlung ergebe sich nicht nur für Katastrophenschutzeinsätze, sondern insbesondere bei größeren Schadensereignissen mit mehr als 50 Verletzten, bei denen die regulären Einsatzeinheiten mit freiwilligen Einheiten des BRK unterstützt werden müssen.

"Helfer vor Ort"-Gruppe


Wichtig für Waldsassen sei es, dass schnellstmöglich eine leistungsfähige "Helfer vor Ort"-Gruppe aufgebaut werde. Im Notfall leiten diese ehrenamtlichen Helfer die ersten wichtigen Maßnahmen ein, bis der Rettungstransportwagen eintrifft. Deshalb ist die BRK-Ortsgemeinschaft Waldsassen dringend auf Spenden und auf die Unterstützung von Menschen, die diesen Dienst ausüben wollen, angewiesen.
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