12. Obstbörse in Waldsassen
Gärten im Wandel

Auf Hochtouren laufen in der Umweltstation die Vorbereitungen für die 12. Obstbörse am kommenden Sonntag. Im Bild (stehend, von links) Michael Selinger, Silvan Rosner, Klaus Müller, Rita Süß, Hubert Siller, Klaus Schuster, Brigitte Sommer,Lea Dobler, Alfred Prüfer, Petra Stark, Hildegard Spreitzer, Annelies Mittereder und Christine Böhm sowie (sitzend, von links) Eva Kunz und Ramona Schack. Bild: kgg
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Waldsassen
21.09.2016
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Ein vielfältiges Angebot erwartet die Besucher am Sonntag, 25. September, bei der 12. Obstbörse im Naturerlebnisgarten. "Gärten im Wandel - Waldsassen is(s)t interkulturell" lautet dabei das Motto.

Der Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege Tirschenreuth, die Kreisfachberatung am Landratsamt und die Umweltstation der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen laden ab 10 Uhr in die Gartenanlage ein. Offiziell eröffnet wird die Obstbörse dann um 11 Uhr.

Kreisfachberater Harald Schlöger und der Leiter der Umweltstation, Michael Selinger, sind sich einig, dass sich der Naturerlebnisgarten als Veranstaltungsort bestens bewährt habe. Präsentiert werden allen voran wieder saisonales Obst und Gemüse wie Kürbis und Tomaten. Hobbygärtner können sich mit Saatgut vieler Gemüsearten eindecken. Dazu zählen auch zahlreiche alte Sorten. Thematisiert wird auch die Herkunft der Gemüsearten. Am Stand des Kreisverbandes informieren Harald Schlöger und Manuela Pappenberger über die Vielfalt an Apfel- und Birnensorten, Pomologen bestimmen von Besuchern mitgebrachtes Obst.

Zum letzten Mal haben die Besucher auch die Gelegenheit, die im Naturerlebnisgarten angelegten Themenbeete "Interkulturelles Gemüse - Gemüsevielfalt weltweit" zu besichtigen. Dabei finden sich Wildtomate und Rote Murmel ebenso wie Bantam-Mais und eine Vielfalt an Chilis. Letztere wurden vom Kooperationspartner der Umweltstation, dem Botanischen Garten Bayreuth mit Leiterin Elisabeth Obermeyer an der Spitze, zur Verfügung gestellt.

Kunsthandwerk und Honig


Kunstschmied Reiner Windschiegl wird vor den Augen der Besucher eine Gartenschaufel für die Umweltstation anfertigen, der Obst- und Gartenbauverein Waldsassen verkauft Obst und selbst hergestellte Liköre. Der OGV Münchenreuth bietet Blumengestecke und Türkränze sowie selbst gemachte Marmeladen an. Zudem ist "Imkerpapst" Josef Ernst mit seiner umfangreichen Produktpalette vor Ort und zeigt auf, wie wichtig Bienen für den Menschen sind. Die Umweltstation hat ebenfalls Honig in verschiedensten Variationen auf Lager. Ein tschechischer Gartenfreund präsentiert alte Tomaten- und Erdbeersorten. Umweltstationsmitarbeiterin Rita Süß kocht mit den beiden Praktikantinnen Eva Kunz und Johanna Marx Kürbissuppe, zudem gib es in der Küche des ehemaligen Gartenschulhauses Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Auch der Gedankengarten und die Stadelgalerie von Christine Böhm auf der gegenüberliegenden Straßenseite werden geöffnet sein und das Angebot mit allerlei kunsthandwerklichen Erzeugnissen ergänzen. Um 14 Uhr findet eine Führung mit Johanna Eisner durch den Hildegard-Garten der Umweltstation statt.

Natürlich wird auch für kleine Besucher einiges geboten sein. Kinder haben die Möglichkeit, am Obstpressen mitzuwirken oder in der "Matsch-Küche" mit Wasser und Sand zu hantieren. Auch können sie Hühner und Hasen bestaunen.
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