Abschlussgottesdienst beendet "Jahr der Orden"
Die Freude leben

Die Ordensleute und mitfeiernden Gläubigen versammelten sich zu Beginn im Kreuzgang des Klosters zur Kerzenweihe und zogen dann unter dem Klang lateinischer und deutscher Gesänge in einer eindrucksvollen Lichterprozession durch den Kreuzgang in die Klosterkirche ein. Bilder: hfz (2)
Vermischtes
Waldsassen
09.02.2016
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Am 2. Februar, dem Fest der Darstellung des Herrn, endete das Jahr der Orden, das Papst Franziskus im Advent 2014 eröffnet hatte. Dies nahmen die Zisterzienserinnen der Abtei Waldsassen zum Anlass den Abschluss des Ordensjahres in einem festlichen Gottesdienst zu feiern und luden dazu die Ordensleute der Region und Gläubige der Umgebung ein.

Zahlreich erschienen die Mallersdorfer Franziskanerinnen aus Tirschenreuth und Fockenfeld sowie die Marienschwestern vom Karmel aus Konnersreuth in der Klosterkirche Waldsassen. Hauptzelebrant und Prediger war Pater Benedikt Leitmayr OSFS aus Fockenfeld; mit ihm stand der Hausobere der Steyler Missionare in Tirschenreuth, Pater Martin Neuhauser SVD, am Altar.

Beweggrund des Handelns


Bei seiner Predigt in der anschließenden Messfeier griff Pater Benedikt den Gedanken der Freude von Papst Franziskus auf. Dieser hatte zu Beginn des Ordensjahres ausgerufen: "Ich wollte euch ein Wort mitgeben und dieses Wort ist Freude. Überall, wo es gottgeweihte Menschen gibt, herrscht immer Freude!" Die Freude zu leben, Träger der Freude zu sein solle die berufenen Ordensleute ausmachen. Auch freute sich Pater Benedikt, dass die kontemplativen Schwestern der Abtei Waldsassen zusammen mit den apostolischen Gemeinschaften diesen Tag des geweihten Lebens begehen - vereint in der Liebe. Denn die Liebe sei für die Ordensgründer der verschiedenen anwesenden Ordensgemeinschaften wie etwa für den Gründer der Mallerdorfer Schwestern, Paul Josef Nardini, der Beweggrund ihres Handelns gewesen.

Abschließend rief Pater Benedikt die von Papst Franziskus genannten Ziele des Jahres der Orden noch einmal in Erinnerung: dankbar auf die Vergangenheit schauen, die Gegenwart mit Leidenschaft leben und die Zukunft voll Hoffnung ergreifen.

Ein weiterer Höhepunkt des feierlichen Gottesdienstes war die Opferung der Kerzen durch die Schwestern der Abtei. Jede Schwester übergab Äbtissin M. Laetitia Fech OCist dabei ihre brennende Kerze als Zeichen ihrer ganzen Hingabe an Gott und in Erinnerung an ihre Profess. "Das war ein sehr schönes Gottesdienst-Erlebnis, und das machen wir doch nächstes Jahr wieder?", freute sich eine der Mallersdorfer Franziskanerinnen bei der Verabschiedung im Kreuzgang vor der Klosterkirche.
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