Basilika zuerst teilweise und dann komplett gesperrt
Gerüstfreie Altarweihe

Ab Montag wird in der Basilika das Gerüst abgebaut. Deshalb ist die Kirche unter der Woche nicht zugänglich, abgesehen von den Roratefeiern donnerstags im Dezember. Die Gottesdienstordnung an Wochenenden bleibt zunächst unverändert. Ab 8. Januar ist die Basilika dann komplett gesperrt. Dann wird die Einhausung (Bild) entfernt. Erster Gottesdienst in der dann gerüstfreien Raumschale ist die Altarweihe am 26. März. Bild: pz
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Waldsassen
24.11.2016
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Im neuen Jahr ist der Kirchenraum zunächst komplett gesperrt. Und bis Weihnachten bleibt die Basilika nur an Wochenenden zugänglich. Werktags gibt es aber eine Ausnahme.

Die Lichterrorate-Feiern im Dezember, jeweils donnerstags, sind die einzigen Gottesdienste, die nach kommendem Montag, 28. November, noch in der Basilika unter der Woche gefeiert werden können. An den Wochenenden gilt zunächst noch die übliche Gottesdienstordnung.

Das für die Innensanierung der Barockkirche nötige Gerüst in der Vierungskuppel sowie die Arbeitsplattformen dicht unterm Gewölbe wird entfernt. "In der letzten Novemberwoche wird damit begonnen", begründet Stadtpfarrer Thomas Vogl die besondere Situation. "Ein großer Teil kommt dann bereits heraus." Die Teile werden mit dem Aufzug im hinteren Bereich der Basilika transportiert. Deshalb könne auf die Sperrung der Kirche unter der Woche nicht verzichtet werden.

In anderen Kirchen


"Von Januar bis Anfang März wird das Gerüst im Hauptschiff entfernt", erklärt Kirchenpfleger Martin Rosner ergänzend auf NT-Anfrage: Dann werde auch die weiße Schutzeinhausung innerhalb des Kirchenraums nach und nach verschwinden. Mit Platten war das Gerüst raffiniert verkleidet worden (wir berichteten). Für den Rückbau zu Beginn des neuen Jahres wird die Basilika komplett gesperrt sein; die Gottesdienste auch am Wochenende werden in anderen Kirchen gefeiert. "Wir haben in Waldsassen genügend Ausweichmöglichkeiten", sagt Rosner, nennt dabei etwa die Kirche im Altenheim St. Martin. "Das war im Sommer immer wieder Thema", erklärt Stadtpfarrer Vogl: Zunächst hätten Gerüst und Einhausung bereits Weihnachten entfernt sein sollen. Dies habe sich aber nicht organisieren lassen. Nun ist die Altarweihe am 26. März der Termin für den ersten Gottesdienst in einer Basilika ohne Einschränkungen. "Da müssen die Gas geben", sagt Pfarrer Vogl über die Gerüstbauer. Sie sollten bereits Anfang März ihren Job erledigt haben. Parallel laufen zunächst noch verschiedenste Gewerke, etwa Arbeiten an den Altären. Zwei Wochen bliebe dann noch Zeit für Ausbesserungs- und Reinigungsarbeiten.
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